Zerbst (mhe/sza) l Am Wochenende empfängt der Pokal- titelverteidiger SKV Rot-Weiß Zerbst auf heimischer Anlage "Am Schützenplatz" die zweite Vertretung von Kleeblatt Berlin zum K.o.-Duell im nationalen Pokalwettbewerb.

Dabei handelt es sich um die vorgezogene zweite Runde, da zum eigentlichen Spieltermin für die Zerbster Truppe die Champions League auf dem Programm steht. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Hauptstädter auf ihr Heimrecht als unterklassige Mannschaft verzichtet haben, um die Chance zu nutzen, einmal in Zerbst zu kegeln.

"Uns kommt dieses Angebot der Berliner natürlich sehr entgegen, da wir mit Schwabsberg, der Champions League und Bamberg in den nächsten Wochen noch anspruchsvolle Gegner auf unsere Anlage begrüßen", erläuterte der Zerbster Kapitän Timo Hoffmann.

Damit dürfte die Favoritenrolle in der Partie klar für den SKV sprechen. Doch Vorsicht ist dennoch geboten, denn die erste Mannschaft der Kleeblätter musste bereits in der ersten Runde des Pokals die Segel streichen. Damit hat Berlin zumindest theoretisch die Chance, auch Spieler aus ihrer höchsten Mannschaft gegen den Titelverteidiger einzu- setzen.

Somit wäre auch ein Wiedersehen mit dem Ex-Rot-Weißen Sven "Luis" Tränkler möglich.

"Wir werden das Spiel wie immer mit voller Konzentration und Vollgas von der ersten Kugel angehen", versprach Hoffmann. "Es wird sicherlich wieder personelle Veränderungen geben. Der eine oder andere Spieler braucht nach den hohen Belastungen der letzten Wochen auch eine Pause", ergänzte der Zerbster Mannschaftsleiter auch mit Blick auf die kommenden Aufgaben, welche wieder einen topfitten Kader erfordern.

Die SKV-Fans können sich also auf das nächste Highlight in Zerbst freuen. Die erste Kugel rollt bereits um 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.