Mit 9:6 besiegte die erste Herrenmannschaft vom TTC "Anhalt" Zerbst im Landesliga-Heimspiel den Wiederaufsteiger SV Turbo 90 Dessau II.

Von Mario Senst

Zerbst l Die Grundlage für den dritten Saisonsieg legte der Heimsechser bereits nach den Auftaktdoppeln. Durch Matchgewinne der Paarungen Lehmann/Puls und Wollschläger/ Noack wurde eine anfängliche 2:1-Führung herausgespielt.

Den positiven Trend setzte Kai Lehmann im oberen Drittel mit einem locker errungenen 3:0 Erfolg über Lang fort. Das zweite Einzel im oberen Paarkreuz bog Johannes Zander nach einem 0:2-Satzrückstand gegen Zehle dank einer sehenswerten Leistungssteigerung noch zu seinen Gunsten um.

In der Mitte ließ Dennis Puls nur selten Zweifel aufkommen und setzte sich nach vier Sätzen gegen Mohs durch. Mit den unangenehmen Aufschlägen von Herzog hatte Dietmar Wollschläger danach seine Mühe und musste dem Gast den Sieg überlassen.

Auch im unteren Paarkreuz endeten die Begegnungen Remis. Mario Noack zwang Höhne seine sichere Abwehrarbeit auf und verbuchte den nächsten Zerbster Pluspunkt. Für Mario Senst war der topspinstarke Schulze an diesem Tag eine Nummer zu groß und er steckte eine 1:3 Niederlage ein.

Nach diesen letzten Einzelduellen in der ersten Spielrunde gingen die Hausherren mit einem komfortablen 6:3-Vorsprung in die zweite Spielhälfte.

Dann gewann Lehmann mit einer gewissen Portion Glück nach drei Durchgängen gegen den ehemaligen Roßlauer Zehle und erzielte seinen zweiten Tagessieg. Im nächsten Match agierte Zander gegen die angeleierten Bälle von Lang zu passiv und musste sich dem Turbospieler beugen.

Im mittleren Drittel bewiesen beide Zerbster Sportfreunde Nervenstärke, indem sie zwei wichtige Zähler einheimsten. Puls fand nach Anfangs-Problemen mit dem Spielsystem von Herzog und einem daraus resultierenden Zweisatz-Rückstand noch rechtzeitig ein probates Mittel um den Auswärtigen im Entscheidungssatz niederringen zu können. Somit folgte er Lehmann und erzielte ebenfalls mit 2,5 Punkten den Tagesbestwert.

Ihm stand Wollschläger in nichts nach, indem auch er nach der kompletten Spiellänge Mohs knapp in die Knie zwang. Durch ihre Erfolge hatten die Hausherren bereits sichere neun Siegpunkte auf ihrem Konto.

Abschließend traten nochmals die Akteure aus dem unteren Paarkreuz aufs Parkett. Trotz mutiger Gegenwehr gelang es Noack und Senst nicht mehr, ihre Kontrahenten in die Schranken weisen zu können. Dadurch besserten die Dessauer das Endergebnis noch etwas auf und der 9:6-Gesamterfolg für den TTC-Sechser war in trockenen Tüchern.

Durch den Sieg baute das Team seinen positiven Punktestand auf 6:2 aus. Heute versucht die Truppe dann beim Nachbarschaftsderby gegen das Kellerkind Jahn Roßlau, diese Bilanz weiter aufzustocken.