Zerbst/Nedlitz l In der Landesklasse 2 steht heute der 15.Spieltag und somit der letzte Hinrunden-Spieltag an. Der TSV Rot-Weiß Zerbst und der SC Nedlitz hoffen auf Nikolaus-Geschenke.

Rot-Weiß Zerbst (5.) - Blau-Weiß Niegripp (11.). Nach der klaren 0:3-Niederlage in Neuenhofe ist für die Rot-Weißen Wiedergutmachung angesagt. Doch gegen den ambitionierten Aufsteiger wird das erneut nicht leicht. Nach sechs Niederlagen in Serie verbuchte Niegripp in der Vorwoche gegen Gnadau einen 1:0-Erfolg. Das gab Auftrieb und dementsprechend motiviert werden sie heute auflaufen.

"Ich erwarte ein zähes Spiel", sagte TSV-Trainer Torsten Marks, der heute auf Christopher Sens (Fußverletzung), Carsten Kosel (Erkältung), Ricardo Werner (Knöchelverletzung) und Konstantin Wachtel (Arbeit) verzichten muss.

"Niegripp ist ein Team, dass es schafft, wenn es einen guten Tag erwischt, in der Liga für Furore zu sorgen. Sie haben schnelle Leute vorn und werden versuchen, mit langen Bällen unsere Abwehr zu überbrücken, um dann schnelle Konter zu spielen."

Zur Taktik und zum Ziel sagte der Coach: "Wir müssen uns bewegen, ballsicher sein und unser Spiel überviele Stationen aufbauen. Vor allem müssen wir geduldig sein, dann werden wir auch erfolgreich sein."

SG Gnadau (16.) - SC Vorfläming Nedlitz (8.). Die Nedlitzer müssen heute zum Tabellen-Schlusslicht nach Gnadau reisen. Ob die Partie ausgetragen wird, war fraglich. Der Gnadauer Platz war sehr aufgeweicht, so dass die Mannschaft dort nicht trainieren konnte. Erst heute Morgen sollte eine Entscheidung fallen.

Für SC-Trainer Helmut Friedrich ist klar, dass "beim Schlusslicht drei Punkte her müssen". Er betonte aber auch, dass das "sehr schwer wird".

"Die Gnadauer werden ihre letzte Möglichkeit nutzten, um wenigstens noch an Gommern vorbei zu kommen. Trotzdem wollen wir unsere tolle Serie fortsetzen."

Personell sieht es sehr gut aus, denn die zuletzt gesperrten Maik Fambach und Kevin Göritz sind wieder dabei. Fehlen wird nur Hannes Mielchen, der privat verhindert ist.

"Wichtig wird es sein, dass wir die Chancen, die sich ergeben, auch nutzen. Im letzten Spiel war es die eine hundertprozentige, die wir genutzt haben und die uns dann den Erfolg gebracht hat."