Bei der am vergangenen Wochenende ausgetragenen Hallenkreismeisterschaft bei den B-Junioren konnte sich das Team der JSG Union Dessau nicht ganz unerwartet durchsetzen, hatte aber dabei mehr Widerstand als erwartet zu brechen.

Roßlau (gar/sza) l In der Roßlauer "Elbe-Rossel-Halle" kämpften am vergangenen Samstag sechs B-Junioren -Teams, darunter auch das Team des TSV Rot-Weiß Zerbst, um den Titel des Hallenkreismeisters des KFV Anhalt des Jahres 2014/15. Den Titel sicherte sich am Ende knapper als erwartet der Favorit, die erste Mannschaft der Jugendspielunion Dessau.

Drei Teams mit zehn Punkten

Das Team vom Trainerduo Michael Elze und Silvio Dropp hatte am Ende nur auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber der eigenen zweiten Mannschaft und des SV Germania Roßlau die Nase vorn.

Nach den Spielen, wo im Modus jeder gegen jeden gespielt wurde, hatten die drei genannten Teams jeweils zehn Punkte auf ihrem Konto, so dass das Torverhältnis letztendlich über Platz eins entscheiden musste.

Hier hatte die erste Mannschaft der JSG deutlich mit 14:2 Toren die Nase vorn. Ausschlaggebend war sicherlich auch der klare 7:0-Erfolg gegen den SV Blau-Rot Coswig.

Die einzige Niederlage musste der neue Titelträger beim 0:1 gegen Germania Roßlau hinnehmen. Gegen die Zerbs- ter vom TSV Rot-Weiß, die am Ende Platz sechs belegten, reichte es nur zu einem torlosen Unentschieden. Dagegen wurde die eigene zweite Mannschaft mit 3:1 bezwungen.

Lange Zeit sah es nach einem Turniersieg für die Kicker des SV Germania Roßlau aus, die vor dem letzten Turnierspiel gegen die JSG UnionII die Tabelle anführten und sich mit einem Remis den Titel hätten sichern können. Doch am Ende machte ihnen Christopher Jenichen mit dem Treffer zum 1:0-Sieg für Union II einen Strich durch die Rechnung. So landete die Germania hinter den beiden Teams der JSG Union auf Rang drei.

Hinter diesen drei Teams belegten TuS Kochstedt, Blau-Rot Coswig und der TSV Rot-Weiß Zerbst die nächsten Plätze.

Als beste Torschützen erwiesen sich mit Jan Lindemann mit fünf Toren und Richard Hinsche, der viermal traf, zwei Kicker der JSG Union.

Reichlich Frust

Leider reagierten Zuschauer und Spieler auf einige unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen mit zu viel Frust. Da sollte der Fairplay-Gedanke mehr in den Mittelpunkt rücken. Vor allem im letzten Spiel wurden die Verantwortlichen von den Rängen arg beleidigt. Dies gab der insgesamt gut organisierten Veranstaltung einen faden Beigeschmack.