Das Abenteuer DKBC-Pokal ist für die Kegel-Herren des TuS Leitzkau nach einer 2:6 (3332:3524)-Niederlage beim Erstligisten TSV Zwickau beendet.

Zwickau l Mit dem Achtelfinaleinzug erreichten die "Wölfe" allerdings ihren bislang größten Erfolg in diesem Wettbewerb und auch beim Favoriten Zwickau verkaufte sich TuS ordentlich.

Bisher größter Erfolg

Lange Zeit stellten die Leitzkauer sogar Gleichwertigkeit her. René Geißler (1:3, 598:646) gewann die erste Bahn. Anschließend stand er gegen den überragenden Daniel Grafe zwar auf verlorenem Posten, hielt aber mit der Gästebestleistung von nur knapp unter 600Kegeln seine Farben im Spiel.

André Fischer (3:1, 593:594) sicherte sich schnell den Mannschaftspunkt. Nur eine schwächere Schlussbahn (122) verhinderte den sicheren 600er.

Im Mittelblock musste Pat- rick Germer (1:3, 555:580) nach gutem Start letztlich die Überlegenheit seines Gegenspielers anerkennen, während Tobias Grötzner (3:1, 545:531) zunächst überhaupt nicht ins Spiel fand. Dann nutzte Grötzner doch noch die Schwächen seines Kontrahenten aus und stellte den 2:2-Ausgleich her.

Am Ende ging TuS etwas die Puste aus. Udo Volkland (2:2, 556:591) war zwischenzeitlich nicht ohne Chancen auf einen Punktgewinn. Währenddessen erwischte Harald Schreiter (0:4, 485:582) einen schwarzen Kegeltag, so dass der Abstand am Ende wohl etwas zu hoch ausfiel.

Zwickau Nummer zu groß

Trotzdem dürfen sich die "Wölfe" mit erhobenem Haupt aus dem Pokalgeschehen verabschieden. Bis zum Achtelfinale konnten sie die ausgelosten Reisen in die Ferne siegreich gestalten. Erst Zwickau war dann doch eine Nummer zu groß. In der nächsten Saison hofft TuS auf mehr Losglück, um ihrem Publikum auch einmal ein Pokalheimspiel präsentieren zu können.

Nun geht es in eine kurze Winterpause, bevor am 10. Januar der 14. Spieltag in der 2. Bundesliga ansteht. Dann wird Blau-Weiß Auma in der Schlossgemeinde erwartet.