Zerbst (hjs) l In der neuen Saison 2013/2014 kämpfen neun Volleyball-Teams in der "Hobby-Mix"-Liga um den Staffelsieg. Kurzfristig zog der Vorjahrsmeister SV Dessau 96 nach dem ersten Spieltag zurück.

Mit Meinsdorf und Staffelneuling SG Kühnau scheinen sich bereits nach dem zweiten Spieltag die neuen Favoriten in den Vordergrund gespielt zu haben. Beide Sechser stehen mit acht Gewinnsätzen vor den beiden TSV-Mannschaften an der Tabellenspitze.

Staffelleiter Walter Brockel musste nach dem ersten Spieltag den Plan neu schreiben. Titelverteidiger SV Dessau 96 meldete sich für diese Saison ab, da ihm nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung standen.

Somit gelten die Meinsdorfer als Favorit auf den Meisterpokal. Neuling Kühnau entpuppte sich in den ersten Spielen als sehr spielstarker Sechser. Die "Gummibären", wie sich die Dessauer nennen, sind sehr ausgeglichen besetzt und im Angriff sehr variabel. Am zweiten Spieltag ließen sie dem ersatzgeschwächten TSV beim 2:0-Satzsieg keine Chance. "Uns sah man die fehlenden Trainingstage an. Wir waren nicht eingespielt. Uns fehlten zudem eine wichtige Spielerin", meinte TSV "Mix"-Kapitän Uwe Krüger.

Die Güterglücker und Zerbster aus der "Alibisportgruppe" hatten gegen beide Sechser keine Chance, sind nun nach zwei Spieltagen Tabellenletzter.

Mit der eigenen Form ringen zurzeit die TSV "Monsterblocker". "Einige standen bei den Spielen gegen Meinsdorf und gegen Lübs neben sich. Es wurden zu viele leichte Fehler gemacht. Nach oben brauchen wir in der Tabelle nicht zu gucken", meinte leicht angesäuert Zuspieler Dieter Handrich. Die Rot-Weißen verloren gegen Meinsdorf glatt mit 0:2 und gaben auch gegen Lübs einen Satz ab.

Die TSV-"Oldies" mit den Volleyball-Urgesteinen Westphal, Mamsch, Ziolkowski und Schilling lieferten sich gegen die angriffsstarken Rosianer ein Dreisatzspiel. Der Ehle-Sechser um Ex-Landesliga-Spieler Mario Dähne hatte vor allem im Angriff starke Szenen. Allmählich gewinnen immer mehr die drei Frauen des Sechsers an spielerischer Sicherheit. Knapp mussten sie sich aber den "Oldies" im entscheidenden dritten Satz geschlagen geben (15:17).

Bei den TSVern war Sonny Finger der überragende Angreifer, der nun aber den Zerbstern aus Arbeitsgründen nicht mehr zur Verfügung steht. Eine riesen Schwächung für die "Oldies".

Erwähnenswert noch die technisch und auch kämpferisch immer besser werdende Spielwiese der Schülerinnen und Schüler der Zerbster Ganztagsschule "Cievisti". Hier scheint die fleißige Trainingsarbeit von Sportlehrer Thoralf Sandmann Früchte zu tragen. Drei Sätze konnten die Nachwuchstalente schon gewinnen. Platz sieben ist der bisher verdiente Lohn.