Als die Lindauer Landesklasse-Volleyballer vor der Saison über Personalsorgen klagten, ergriff Philipp Sens von den Zerbster "Monsterblockern" die Chance und meldete sich bei den Lindauern an. Eine richtige Entscheidung, wie der bisherige Saisonverlauf zeigt. Der nur 1,73 Meter große Zerbster ist mit seiner technischen Grundausbildung und seiner Beweglichkeit ein zuverlässiger Libero im Spiel der Burg-Volleyballer geworden. Nicht ganz auszuschließen ist seine Zukunft als Zuspieler, als Nachrücker für den nun schon fast 50-jährigen Guido Müller. Dabei sorgt der ledige Volleyballer vor allem für die Entlastung von Hauptangreifer Florian Lindauer, der darüber sehr froh ist. Der ehemalige TSV-"Monsterblocker" erlernte als 13-Jähriger bei Christian Biermann das Volleyball-ABC, war auch im Training immer sehr ehrgeizig. Der Libero ärgert sich mächtig, wenn er mit seinem Sechser nicht als Sieger das Feld verlassen kann. Vor Jahren hat er in Freizeitmannschaften hauptsächlich noch Fußball gespielt. (hjs)