Mit einer zu hoch ausgefallenen 3:12-Niederlage kehrte die zweite Herrenmannschaft vom TTC "Anhalt" Zerbst vom Landesliga-Auswärtsspiel beim TTV Jahn Roßlau zurück.

Roßlau l Bereits nach den anfänglichen Doppel-Begegnungen gerieten die Zerbster ins Hintertreffen. Alle drei Partien dominierten die Einheimischen fast nach Belieben und fuhren einen 3:0- und zwei 3:1-Erfolge ein.

Im oberen Paarkreuz versuchte Dietmar Wollschläger alles in seiner Macht Stehende, konnte aber den unaufhaltbaren Offensivdrang von Hasdorf in kaum einer Phase unterbinden. Spannender verlief der zeitgleiche Vergleich zwischen Markus Kleinecke und dem ehemaligen Zerbster Steudtner. Beide duellierten sich über die volle Spieldistanz, wobei der Gastgeber im Schlussspurt riskante Topspinschüsse verwertete und mit 11:7 siegte.

Im mittleren Paarkreuz wurden die nächsten beiden Auseinandersetzungen ebenfalls über fünf Durchgänge ausgefochten. Mario Senst lag bereits mit 0:2 gegen Vamberg zurück, ehe er dessen Aufschläge besser kontrollierte und den Satzausgleich erkämpfte. Erst in der Verlängerung des Finalsatzes hatte der Roßlauer das kleine Quäntchen mehr Fortune auf seiner Seite und konnte das Match mit 16:14 gewinnen.

In der Partie mit Schäfer hatte Hagen Wünsche nach einer konzentrierten Vorstellung den Sieg eigentlich schon auf der Schippe, ehe sein Gegner den 0:2-Nachteil egalisierte und das Ruder noch herum riss.

Im unteren Drittel ärgerte Oliver Noack den schupf- sicheren Günther phasenweise recht ansehnlich, konnte aber die Viersatzniederlage nicht verhindern. Nach dem daraus resultierenden 0:8-Rückstand brach endlich Sebastian Ganzer den Bann und ergatterte den ersten Pluspunkt für die Gäste. Im knappen Fünfsatzmatch mit Majewski gelang es dem Anhalter die längeren Ballwechsel durch sein genaues Blockspiel für sich zu entscheiden und seinen Kontrahenten somit zu bezwingen.

Der zweite Einzeldurchgang begann mit weiteren Fünfsatzpartien im oberen Paarkreuz. Zwischen Kleinecke und Hasdorf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf hohem Niveau, den der Auswärtige am Ende mit 11:9 für sich entschied. Ebenso dramatisch verlief das Duell zwischen Wollschläger und Steudtner, wobei aber der Hausherr knapp triumphierte.

In der Mitte erzielte Senst den dritten und letzten Zerbster Pluspunkt. Gegen Schäfer hatte er nur selten größere Mühe und verputzte diesen nach drei Sätzen. In der Begegnung mit Vamberg fehlte Wünsche in den Satzverlängerungen die konsequente Durchschlagkraft um ihn in die Knie zwingen zu können.

Die abschließenden Spiele im unteren Drittel gewannen die Roßlauer sehr sicher und bescherten ihrem Team den hohen 12:3-Heimsieg.