Dessau (smo/sza) l Die Serie des Kreisoberligisten FSG Steutz/Leps ist am Samstag beim heimstarken Dessauer SV 97 gerissen. Die FSG verlor 1:3 (0:0).

Die Steutzer mussten Frank Moller, Stefan Beelitz und Renè Wolf ersetzen. Die Gastgeber übernahmen die Initiative in den ersten zehn Minuten und drückten auf den Torerfolg. Doch die Steutzer Hintermannschaft stand gut.

In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Doch es blieb bis zur Pause beim leistungsgerechten Remis.

In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer zunächst das gleiche Bild. Schiedsrichter Ingolf Kirsch (ESV Lok Dessau) war es, der mit nicht nachvollziehbaren Entscheidungen auf beiden Seiten in das bis dahin faire Spiel Hektik brachte.

In der 60. Minute folgte vor den Augen des Schiedsrichters ein brutaler Ellbogencheck in das Auge von René Rummel, der ausgewechselt werden musste. Kirsch ahndete das Foul nicht einmal mit Gelb.

Die FSG-Hintermannschaft war nach der Auswechslung von Rummel entscheidend geschwächt. Das war der Knackpunkt in diesem Spiel.

In der 65. Minute die 1:0-Führung für den Gastgeber. Zwei Minuten später glich Lucas Kamschütz zum 1:1 aus, doch Kirsch gab das Tor nicht.

In der 73. und in der 80. Minute erhöhte der DSV auf 2:0 bzw. 3:0. Die FSG gab nicht auf und bekam vom Schiri einen Strafstoß geschenkt, den Tim Schröter zum 1:3 verwandelte.

Die FSG bot trotz der Unterbesetzung eine kämpferisch gute Leistung. Mit dieser Schiedsrichter-Leistung waren beide Mannschaften nicht zufrieden.