Lindau. Auf gerade noch bespielbarem Platz empfing der Fußball-Kreisklasse-Vertreter BSV Vorfläming Deetz-Lindau die SG Rosian am vergangenen Sonnabend auf dem Sportplatz Lindau. Nach dem bemerkenswerten 3:3-Unentschieden gegen Kreisliga-Spitzenreiter Walternienburger SV wollte die junge und fast völlig neuformierte Mannschaft an die guten Leistungen anknüpfen und gewachsene Leistungsstärke nachweisen. Dies gelang beim 5:3 (2:3)-Sieg sehr gut.

Zu Beginn des Spiels hatten die Kicker des BSV allerdings einige Abstimmungsprobleme, gerade in der Hintermannschaft. Trotzdem ging der BSV in der 20. Minute durch Schmied mit 1:0 in Führung. Bereits erwähnte Abstimmungsprobleme zwischen Torhüter Kinkel und seinen Vorderleuten ermöglichten durch Arbeiter den postwendenden Ausgleich in der 23. Minute.

Kaum wieder geordnet, klingelte es in der 28. Minute wieder im Kasten des BSV. Diesmal nutzte Eichelmann die Verwirrung zur 2:1-Führung für Rosian. Die Tore fielen jetzt in kurzen Abständen, da auch die Gäste aus dem Jerichower Land in der Abwehr ihre Sorgen hatten. Der wieselflinke Steller traf zum 2:2-Ausgleich in der 30. Minute.

Der BSV nahm jetzt mehr und mehr das Heft in die Hand und man hatte den Eindruck, dass das Spiel jetzt unter Kon- trolle kommen könnte. Just in diese Phase hinein fiel durch Körner das 2:3, was auch gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.

Aus der Kabine kam der BSV mit dem besseren Schwung und endlich Ordnung in der Abwehr. Ein unermüdlich rackernder Kevin Nitschke trieb seine Mannschaft nach vorn. Die SG Rosian war nun in der eigenen Hälfte eingeschnürt und kam kaum noch zu eigenen Chancen. Es dauerte trotzdem bis zur 75. Minute, ehe Steller den 3:3-Ausgleich erzielen konnte. Unter dem Jubel der Zuschauer erzielte Schmied mit seinem zweiten Tor in der 80. Minute die Führung. In der 89. Minute stellte Nitschke mit einem Nachschuss nach Foul-elfmeter den verdienten Sieg mit 5:3 sicher.

In dieser Form ist der BSV Vorfläming Deetz/Lindau für die Rückrunde der Kreisklasse gut gerüstet. Dank gilt dem souveränen Schiedsrichter Sven Hoppe, der eine tadellose Leistung ablieferte.