Zerbst. Die Drittbundesliga-Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst konnten am Sonnabend einen klaren Heimsieg verbuchen. Sie besiegten die Gäste vom Nerchauer SV 90 klar mit 5790:5558 Kegeln. Bester Spieler auf Zerbster Seite war Sven "Louis" Tränkler mit tollen 1018 Kegeln.

Robert Heydrich (955) hatte es mit dem besten Nerchauer, Tilo Grüneberger (982), schwer. Der Youngster musste 27 Kegel an den Gästespieler abgeben. Teamchef Sven Palmroth (993) spielte groß auf und nahm seinem Gegenspieler Ronny Müller (955) 38 Zähler ab.

So konnte das Mittelpaar des SKV II, Manuel Wassersleben (917) und Sven Tränkler (1018), mit einem kleinen Polster von elf Kegeln auf die Bahnen gehen. Wassersleben kam dieses Mal nicht so gut zurecht. Da auch sein Gegenspieler, Michael Block, bei 827 Kegeln keine Bäume ausriss, baute der Youngster den Vorsprung um weitere 90 Kegel aus. Tränkler kam sofort gut ins Spiel und überzeugte bei 660 Vollen und 358 Räumern mit dem Tagesbestwert. Er nahm Torsten Stieler (928) weitere 90 Zähler ab. Das Spiel war entschieden. Die Zerbster führten bereits mit 191 Kegeln.

Für das Schlusspaar des SKV ging es nun darum, ein gutes Ergebnis zu erspielen und den Vorsprung zu halten beziehungsweise noch etwas auszubauen. Dies tat dann zumindest Routinier Udo Volkland. Er erspielte sehr gute 975 Kegel und ließ sich dabei noch Reserven offen. Der Nerchauer Lutz Dinger (915) konnte nicht mithalten.

Harald Schreiter erspielte bei 932 Kegeln ein gutes Ergebnis, musste jedoch Maik Neubert bei 951 Kegeln ziehen lassen.

Am Ende stand ein klarer 5790:5558 Kegel-Sieg zu Buche. Mit diesem Erfolg konnten die Palmroth & Co. ihre Tabellen-Führung behaupten.

"Es war eine super Mannschafts-Leistung", äußerte Teamleiter Sven Palmroth. "Ich habe mein Formtief endlich überwinden können. Ich war mit allen Ergebnissen zufrieden. Alle haben ihre Sache sehr gut gemacht", so "Palme" abschließend.

Am kommenden Sonnabend steht das nächste Ligaspiel an. Dann müssen die Rot-Weißen beim Tabellenachten Lok Elsterwerda antreten. Die Lok-Kegler sind zur Zeit, trotz ihres Auswärtssieges beim Schlusslicht Kleeblatt Berlin II, zu Hause angeschlagen. Ein Erfolg des Spitzenreiters sollte deshalb auf jeden Fall realisierbar sein.