Zerbst (hjs). Am letzten Spieltag in der Volleyball-Liga der Hobbysportler fiel der Zerbster Andrè Krug mit seinen scharfen und platzierten Angriffsschlägen auf. Er hatte großen Anteil an der wohl besten Vorstellung der "Alibisportgruppe" Zerbst/Güterglück in der beendeten Saison. Immer wieder forderte der 1,82 Meter große Volleyballer die Bälle, schlug dann mit viel Übersicht am gegnerischen Block vorbei. Er war sich auch nicht zu schade, die Bälle in der Feldabwehr mit einem Hechtsprung zu holen.

Das 100 Kilogramm-Schwergewicht sprühte vor Ehrgeiz, wollte unbedingt mit seiner Mannschaft gewinnen. Das gelang den Zerbstern und Güterglückern dann auch gegen den favorisierten TSV-Sechser.

Der gelernte Betonbauer kam über die ehemals sehr gute Volleyballgruppe von Winfried Ebenhahn zum Volleyballspiel. Wöchentlich wurde unter Leitung des Lehrers der damaligen Sekundarschule Nord trainiert. An die gemeinsamen Trainingslager an der Ostsee denkt der bald zweifache Familienvater gern zurück. "Das hatte Niveau und hat uns viel Spaß gemacht".

Nach einer kurzen Stippvisite beim TSV Rot-Weiß Zerbst war dann erst einmal Pause mit dem Volleyball. Der 32-Jährige findet bei der "Alibisportgruppe" nun wieder seinen Ausgleich, ist wöchentlich aktiv. "Es macht riesigen Spaß, in der Truppe zu spielen. Wir passen alle prima zusammen. Und wenn dann noch Siege wie heute dazu kommen, ist alles bestens", meinte der Volleyballer nach der Siegerehrung.

Den sprungkräftigen Zerbster ("Technik ist nicht so mein Ding") sieht man am 10. April beim Pokalturnier der Hobby-Volleyballer wieder. Dann sollen weitere Siege seiner Mannschaft für Aufsehen sorgen.