Magdeburg (hol) l In der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs des Volleyballverbandes Sachsen-Anhalt hielten sich die Volleyball-Herren des USC Magdeburg gegen die SG Mansfelder Land und den SV Rot Weiß Weißenfels erwartungsgemäß schadlos und erreichten mit zwei deutlichen 3:0-Siegen die am 29. März stattfindende nächste Runde.

Die Magdeburger wollten die beiden Begegnungen vor allem nutzen, um im Hinblick auf das am kommenden Sonntag (15 Uhr/Campushalle) stattfindende Ligaduell mit Energie Cottbus (bisher einziger "USC-Besieger") im Angriff einige Varianten zu testen.

Dieses Vorhaben wurde auch weitestgehend in die Tat umgesetzt, auch wenn (noch) nicht alles gelang. Auf die Ergebnisse in den beiden Pokalpartien hatten diese Experimente jedenfalls nur wenig Einfluss. Die Überlegenheit des Regionalligisten gegenüber dem Vertreter der Landesklasse aus Mansfeld und dem aktuell Fünftplatzierten der Oberliga war dann doch zu deutlich.

"Ich hatte vor allem gegen Weißenfels mit deutlich mehr Widerstand gerechnet", war denn auch USC-Trainer Hendrik Oelze von der Leistung des Teams seiner "Ehemaligen" Chris Beyer und Nils Opitz ziemlich enttäuscht. "Mit denen hatten wir uns in der Oberliga noch richtig ¿geprügelt\'."

Ganz dicke kam es für die Rot Weißen sogar im dritten Satz, als sie nur ganze sechs Punkte erzielen konnten. USC-Akteur Gunnar Griep hatte da zum Satzende die große "Keule" ausgepackt und insgesamt 13 Punkte mit seinen Sprungaufschlägen meist selbst erzielt. Nur der Matchball ging schief, und damit ist er trotz der tollen Serie bei der nächsten Mannschaftsbesprechung für die Getränke verantwortlich.

USC: Abramow, Duvigneau, Engel, Glücklederer, Griep, Hockarth, Maaß, Petereit, Schmidt, Stöter