Magdeburg l Nach dem hart umkämpften 2:1-Auftakt-Heimsieg über den Berliner AK wartet auf Fußball-Regionalligist 1. FC Magdeburg die nächste Herausforderung. Am Sonntag (13.30 Uhr) geht`s zum Landesderby zu Germania Halberstadt. FCM-Trainer Andreas Petersen versprach: "Wir sind gerüstet."

Der 53-Jährige geriet geradezu ins Schwärmen: "Was gibt es Schöneres als ein Derby? Da werden beide Mannschaften alles ausblenden und sich voll auf dieses Spiel fokussieren. Auch der Tabellenplatz (Germania rutschte nach dem 1:2 bei Viktoria Berlin vom sechsten auf den neunten Rang ab/d. Red.) spielt keine Rolle." Petersen weiter: "Wir sind seit zig Wochen ungeschlagen. Da ist jeder Gegner heiß, uns eine Niederlage beizubringen. Das gilt insbesondere für Halberstadt."

Unterdessen haben die Spekulationen um Petersens Zukunft neue Nahrung erhalten. Sein Vertrag läuft bekanntlich zum Saisonende aus, und die Club-Führung will erst die Auftakt-Spiele der Rückrunde abwarten, ehe sie über eine Verlängerung befindet.

Zuletzt gab es Gerüchte, wonach Petersen in der neuen Saison Trainer oder sportlicher Leiter in Halberstadt werden und damit zu seinem Ex-Verein zurückkehren könnte. Der 53-Jährige: "Ich sage klipp und klar: Da ist nichts dran. Es gab vor vielen Wochen losen Kontakt zu Germania, und es haben sich ein halbes Dutzend andere Vereine gemeldet. Darüber habe ich den FCM auch informiert. Ich betone aber noch einmal ausdrücklich, dass ich gerne in Magdeburg bleiben möchte. Eine Entscheidung darüber, ob man mit mir weiterarbeiten will, sollte aber in den nächsten zwei, drei Wochen fallen."