Magdeburg (dh/ut) l Für den FCM hat sich der Einspruch gegen die viermonatige Sperre für Innenverteidiger Felix Schiller gelohnt: Bei der Berufungsverhandlung am Montagabend vor dem NOFV-Verbandsgericht in Berlin, gleichzeitig letzte Instanz, wurde das Strafmaß nun auf drei Monate (bis 30. Juni)und die Geldstrafe auf 250 Euro reduziert.Vize-Präsident Hagen Hoffmann, der den Club in der Bundeshauptstadt vertrat, sagte wenige Minuten nach dem Urteil: "Die Strafmilderung ist wichtig für Felix, weil er damit auch die Vorbereitung voll mitmachen kann."

Schiller hatte bei der 1:2-Niederlage am 30. März in Neustrelitz unmittelbar nach Abpfiff nach einer Attacke gegen Schiri Michael Wilske (Bretleben) Rot gesehen und war vom Sportgericht zu einer Sperre bis zum 31. Juli und einer Geldstrafe von 500 Euro verdonnert worden. Das Verbandsgereicht erkannte nach Auswertung des Videomaterials aber "keinen Vorsatz, sondern eine Berührung nach Verkettung unglücklicher Umstände", so Hoffmann.