Spielberg/Magdeburg (dh) l Halbzeit im ADAC GT Masters und Aufatmen beim zweiten Pixum-Team Schubert aus Oschersleben: Mit zwei fünften Rängen bei der vierten Saisonveranstaltung am Wochenende auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg (Österreich) haben sich die Piloten Max Sandritter und Jens Klingmann auf jeweils Rang neun (42 Zähler) der Fahrerwertung vorgeschoben. "Nach drei schwierigen Rennwochenenden waren die beiden Ergebnisse endlich mal ein guter Erfolg", sagte Sandritter, 25 Jahre. "Es hat sich ausgezahlt, dass das Team an unserem BMW Z4 nach dem dritten Lauf auf dem Lausitzring den Motor gewechselt hat."

Auch Stefan Wendl freute sich über das Abschneiden: "Neben Oschersleben war der Red-Bull-Ring die Strecke, die uns das meiste Kopfzerbrechen bereitet hat", erklärte der Teammanager: "Aber wir haben in der Meisterschaftswertung noch alle Chancen." Und das vor allem, weil Claudia Hürtgen/Dominik Baumann aus dem ersten Schubert-Team nach Rang 20 im ersten Rennen am Sonnabend auf Rang vier im zweiten am Sonntag fuhren. Beide gehen mit Platz drei (94 Punkte) in die Pause, die mit dem fünften Lauf am 9./10. August auf dem Slovakia-Ring endet. "Wir haben in der Meisterschaft kaum an Boden verloren - und dies auf einer Strecke, auf der wir im vergangenen Jahr noch völlig leer ausgegangen waren", stellte Baumann klar.

Einen Doppelsieg in Spielberg feierten indes Oliver Gavin und Daniel Keilwitz (Callaway Competition) in der Corvette Z.06. Die Gesamtwertung führen Kevin van der Linde und René Rast (Porsperia Abt Racing/Audi R8) mit je 120 Zählern an.