Kalbe/Vahrholz (cn) l Sie müssen schon ein bisschen verrückt sein und Benzin im Blut haben, jene Typen, die sich den Anforderungen des 24-Stunden-Simson-Rennens bei Kalbe stellen wollen. Dass es aber offenbar viele von dieser Sorte gibt, zeigt die Zahl derer, die sich bereits für die Veranstaltung angemeldet haben. Diese findet am Wochenende, 27. und 28. September, auf einem Stoppelacker in der Nähe des Kalbenser Ortsteiles Vahrholz statt. Und schon jetzt sind 60 Teams gelistet, von denen jedes mindestens vier Fahrer aufweisen muss.

Die Veranstalter, bei denen es sich um die Macher der Engersener Highland-Games, also die Mitglieder des 1. Fußballklubs Kalbe-Wernstedt, kurz 1. FCKW, handelt, rechnen jedoch mit deutlich mehr Anmeldungen. Diese müssen bis Sonntag, 31. August, eingereicht sein. Wie und wo, das ist auf der Internetseite www.ersterfckw.de zu erfahren. Darüber können die nötigen Formulare auch abgefordert werden.

Beim 24-Stunden-Simson-Rennen geht es darum, von 13 Uhr am Starttag bis 13 Uhr am Folgetag möglichst viele Runden mit ein- und demselben Moped zurückzulegen. Und wie der Name der Veranstaltung es schon sagt: Es muss sich dabei um ein Zweirad der DDR-Marke Simson mit maximal 51 Kubikzentimetern Hubraum handeln. Einzelne Bauteile dürfen während des Rennens ausgewechselt werden. Die Regeln sind allerdings sehr streng - nicht zuletzt, um, wie bei den vorangegangenen Wettkämpfen auch, die Sicherheit der Fahrer und natürlich der Zuschauer zu gewährleisten.

Letztere werden wieder zuhauf erwartet, wenn am 27. September um 13 Uhr der sogenannte Le-Mans-Start erfolgt. Das heißt: Die Fahrer sitzen zu diesem Zeitpunkt nicht auf ihren Mopeds, sondern müssen zu ihnen laufen. Erst dann geht es los. Für das leibliche Wohl ist 24 Stunden lang gesorgt.