Halberstadt l Nachdem sich die Regionalligamannschaft des VfB Germania Halberstadt am Wochenende seinen Fans beim Stadtfest gezeigt hat und am Sonntag trainingsfrei geblieben ist, geht es in dieser Woche mit voller Wucht in Richtung Vorbereitung auf die "Berliner Wochen". Zwischen 14. September und 5. Oktober geht es für die Germania viermal in Serie gegen Teams aus der Bundeshauptstadt.

Um optimal vorbereitet zu sein, hat Trainer Achim Hollerieth den Umfang erhöht. Seit Anfang September gibt es zwei Tage in der Woche, an denen jeweils zwei Einheiten absolviert werden. "Die Entscheidung hat nichts mit dem durchwachsenen Auftreten im Landespokal zu tun", erklärte der 40-Jährige, "die Idee gab es schon eine Weile. Wir wollen diese Einheiten nutzen, um uns im taktischen Bereich zu verbessern."

Am Dienstag stand entsprechend zum ersten Mal Training am Vormittag und am Nachmittag an. Beim Kickboxen wurde den Vorharzern zunächst konditionell und physisch alles abverlangt. "Da wurden Körpergegenden beansprucht, die dem einen oder anderen vorher nicht bekannt waren", freute sich der sportliche Leiter Stephan Grabinski über die Abwechslung und sichtlich erschöpfte Spieler. Am Nachmittag ging es zum Schwimmen, beim Saunieren wurde später regeneriert. Mit dabei war ein alter Bekannter, der bereits seit eineinhalb Wochen wieder im Friedensstadion zu sehen ist: Niels-Peter Mörck.

Der Däne hatte seit Januar 2012 das VfB-Trikot übergestreift und stand im Sommer vor einem Wechsel nach Österreich, hatte die Vorharzer schon verlassen. Jetzt scheint eine Rückkehr möglich. "Ich würde mich freuen", so der 24-Jährige, "ich will nun endlich wieder kicken." Eine Entscheidung scheint bis Ende der Woche möglich.