Halberstadt l Den Schwung der letzten drei Pflichtspielsiege will Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt mit in die kommenden Ligaspiele nehmen. Trainer Achim Hollerieth erkennt einen Positivtrend bei den meisten seiner Fußballer: "Die Mannschaft wirkt nun immer homogener. Es war klar, dass dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen würde."

Derzeit drängen sich Hollerieths Spieler im täglichen Training mehr auf denn je, jeder will sich anbieten, die Chance auf die Startelf ergreifen. "Wenn die Erfolgserlebnisse kommen, ist das normal", so der 41-Jährige, "die Brust ist bei so manch einem in den vergangenen Wochen spürbar breiter geworden".

Einer, der sich zuletzt im Landespokal aufdrängte, ist Tom Fraus. Der Angreifer durfte von Beginn an ran und zahlte das Vertrauen mit einem Treffer, zahlreichen Ballberührungen, Pässen und großem läuferischen Aufwand zurück. Ob der Stürmer nun auch eine Chance in der Liga bekommt, lässt Hollerieth im Dunkeln. "Jeder Spieler hat bei mir die Möglichkeit, sich über das Training anzubieten. Fakt ist auch, dass Tom in Weißenfels über Außen seine Schnelligkeit ausgespielt und einen guten Eindruck hinterlassen hat." Der Diplomatie eines Trainers geschuldet, nennt er aber gleich weitere Akteure. "Unsere beiden Innenverteidiger Jan Meier und Kevin Nennhuber präsentieren sich gut, Telmo Teixeira beweist eine sehr aufsteigende Form, Ivan Ristovski arbeitet wie ein Berserker, Jan Nagel erzielt Tore."

Den Aufwärtstrend bestätigen will das Team am Sonntag (13.30 Uhr, Friedensstadion) gegen den VfB Auerbach.