Halberstadt l Nach dem 0:2 gegen den SV Babelsberg 03 gibt es aus Sicht des VfB Germania Halberstadt nur eine vernünftige Schlussfolgerung: abhaken. Denn schon am kommenden Freitag geht es mit dem Abendspiel beim VFC Plauen weiter. Dabei hatten die Vorharzer zudem "Glück im Unglück", spielten doch die Teams, die tabellarisch dahinter stehen, am 11. Spieltag für die Germania. Statt erneut einige Ränge abzurutschen, tauschte das Team lediglich mit dem 1. FC Magdeburg die Plätze.

Der sportliche Leiter Stephan Grabinski richtete den Blick auch schon in Richtung 12. Spieltag, jedoch nicht, ohne die Fehler gegen Babelsberg anzusprechen. "Wir waren permanent einen Schritt zu spät und haben keine Ideen entwickelt. In den entscheidenden Phasen konnte der Gegner schalten und walten." Laut Grabinski war es "eine verdiente Niederlage in einem wichtigen Heimspiel, da gibt es keine zwei Meinungen".

Auch wenn Cheftrainer Achim Hollerieth die aktuelle Erkältungswelle im Team nicht als Rechtfertigung gelten lassen wollte, es blieb unverkennbar, dass seine Elf nicht fit war. Das erkannte auch der 41-Jährige: "Man hat einfach gesehen, da war kein Saft drin. Viele haben schon nach 35, 40 Minuten gepumpt. Es ging einfach nichts, da fehlte die Power. Am deutlichsten wurde das bei unseren Kontern, bei denen bis vor kurzem immer die Post abging." Bis zum Freitagsspiel bei einem weiteren direkten Konkurrenten im Kampf um einen gesicherten Mittelfeldplatz geht es für ihn jetzt darum, die Mannschaft körperlich fit zu bekommen. "Wir müssen sehen, dass sich alle erholen."