Halberstadt l Nachdem Trainer Achim Hollerieth die Fußballer von Regionalligist Germania Halberstadt in der vergangenen Woche körperlich in einem höheren Umfang als gewohnt beanspruchte, wird diese Woche mit Bedacht und wohl dosiert trainiert. Kevin Nennhuber, der einzige Feldspieler, der bisher alle 13 Saisonspiele über 90 Minuten absolvierte, gab einen Einblick: "Es werden verschiedene Dinge aufgefrischt, der Puls natürlich dabei auch beansprucht. Mit Sicht auf die Auswärtsaufgabe in Zwickau spielen nun allerdings taktische und spielerische Aspekte eine größere Rolle."

Das harte Training der Vorwoche wollte er nicht als Straftraining bezeichnen, "Fußball ist doch ein Laufspiel, entsprechend muss man das auch im Training berücksichtigen. Solche Schmerzpunkte gehören einfach dazu", so der 26-Jährige. "Wir hatten dafür das komplette Wochenende zum Regenerieren, und außerdem stehen in diesem Jahr mit den drei Ligaspielen und der einen Pokalpartie noch vier wichtige Aufgaben an. Hier wollen wir uns richtig reinhauen, um das Ganze positiv zu gestalten."

Dafür ist eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Auftritten notwendig, das weiß der Abwehrrecke. "Wir müssen wieder alle, angefangen in der Offensive bis zur Defensive, gemeinsam agieren. Schaffen wir das, stellt sich der Erfolg von ganz alleine ein. Um die fehlende Kontinuität abzuschalten, müssen einfache Dinge klappen: beispielsweise die Abstände zum Gegner geringhalten."

Ob mit Dreier- oder Viererkette, Nennhuber hielt sich in dieser Frage bedeckt. "Wenn wir zurückgelegen haben, wurde diese Saison schon oft aufgelöst und mit drei Mann abgewehrt. Auch in dieser Formation hatten wir Zugriff. Der Trainer entscheidet, was gegen Zwickau die beste Variante sein wird."