Magdeburg l In einer Woche findet ab 10 Uhr in der Getec-Arena der beliebte DFB-Hallenpokal der Frauen statt. Erneut messen alle zwölf Bundesligisten ihre Kräfte. Es ist allerdings nach 2009, 2010, 2012, 2013 und 2014 das sechste und gleichzeitig letzte Mal.

Weil der Deutsche Fußballbund (DFB) die Forderung der Fifa erfüllen muss, ab 2016 in der Halle auf Futsal-Regeln umzustellen, die betroffenen Vereine die damit verbundenen gravierenden Veränderungen aber abgelehnt haben, hat das Event in der bisherigen Form keine Zukunft mehr. "Damit muss man sich leider abfinden. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass ein Sponsor einspringt und nach ,alten` Regeln spielen lässt, aber der DFB hat damit nichts mehr zu tun", sagte Annette Seitz vom DFB-Kommunikationsstab und hofft darauf, dass es "im WM-Jahr 2015 mit dem ersten Höhepunkt in Magdeburg" eine würdige Abschiedsveranstaltung wird.

Die Vorzeichen dafür stehen gut. Bis gestern sind bereits mehr als 4000 Karten verkauft worden. Bei einer Hallenkapazität von 4 634 Plätzen spricht also derzeit alles für ein erneut ausverkauftes Haus.

Am 17. Januar ist in Magdeburg wieder alles vor Ort, was im Frauenfußball Rang und Namen hat, allen voran Bundestrainerin Silvia Neid mit ihrem kompletten Stab und DFB-Direktorin Steffi Jones.

Besonders umlagert waren in der Vergangenheit im Ring-Foyer die Autogramm- und Fotostände. Wie Seitz informierte, besteht in diesem Jahr sogar die Möglichkeit, sich mit dem WM-Pokal ablichten zu lassen. Die Frauen-Weltmeisterschaft findet vom 6. Juni bis 5. Juli in Kanada statt.

Zum Rahmenprogramm gehört auch die Auslosung im DFB-Pokal-Halbfinale der Frauen. Für die Runde der letzten vier haben sich die drei Spitzenvereine 1. FFC Frankfurt, 1. FFC Turbine Potsdam, der VfL Wolfsburg sowie Außenseiter SC Freiburg qualifiziert.