Magdeburg l Mit dem letzten Test war Franziska Hentke vom SC Magdeburg durchaus zufrieden, zum Auftakt des 25. Gothaer Pokals in der heimischen Elbehalle ist sie am gestrigen Freitag in 4:51,09 Minuten über 400 Meter Lagen zum Sieg geschwommen - und mit 15 Hundertstelsekunden Vorsprung auf ihre Teamgefährtin Finnia Wunram. Sie hat sich noch in den Disziplinen "Rücken und Brust unsicher gefühlt", erklärte Hentke. "Von der Kraft her ging es schwer, aber zwei Wochen vor den Meisterschaften ist das auch normal."

Diese Disziplin wird sie also auch wieder bei den nationalen Titelkämpfen vom 9. bis 12. April in Berlin in Angriff nehmen, sie ist die Titelverteidigerin. Zuletzt "habe ich eher dazu tendiert, die 800 Meter Freistil zu schwimmen", berichtete die 25-Jährige.

Aber am vergangenen Wochenende beim Schwimmfest in Halle schnitt sie über diese Distanz so schlecht ab, dass letztlich weder Hentke noch ihr Trainer Bernd Berkhahn für einen Start in Berlin plädierten. Auch die Lagen-Distanz "hat sie nicht spezifisch trainiert, der Fokus liegt voll auf die 200 Meter Schmetterling", sagte Berkhahn mit Blick auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Kazan (Russland/25. Juli bis 9. August).

Beim Gothaer Pokal, der heute und morgen jeweils ab 9 Uhr weitergeht, sammelte der SCM am Freitag in acht Disziplinen sechs Siege. Neben Hentke gewannen Julia Thiemann (50 Meter Rücken/30,11 Sekunden), Laura Kelsch (50 Meter Schmetterling/29,22), Florian Wellbrock (400 Meter Lagen/Bestzeit: 4:36,08 Minuten), Emily Feldvoss (800 Meter Freistil/9:12,82) sowie Poul Zellmann (1500 Meter Freistil/15:56,12).