Halberstadt l Dritter Teil der "Berliner Wochen" für Regionalligist VfB Germania Halberstadt: Am heutigen Sonnabend reist das Team von Trainer Henri Fuchs zum Vorletzten FC Viktoria 1889 Berlin (Anpfiff: 13.30 Uhr im Stadion Lichterfelde am Ostpreußendamm).

Der Papierform nach gehen die Halberstädter als Tabellenzehnter leicht favorisiert in dieses Duell. Allerdings muss Henri Fuchs behutsam sein, der Schein trügt. Grund: Die Hauptstädter haben sich vor eineinhalb Wochen überraschend von Trainer Mario Block getrennt. Dieser hatte erst im November die sportlichen Geschicke übernommen. Mit dem neuen Trainergespann Hasan Keskin und Simon Rösner schaffte Viktoria vor einer Woche nach zuvor elf sieglosen Liga-Spielen und dem Pokal-Aus prompt die Wende: Im Stadtduell beim 1. FC Union II setzte man sich 3:2 durch. Ob dieser Effekt nun gegen die Vorharzer anhält, liegt auch an der Einstellung der Germania.

Hier macht der Sportliche Leiter Stephan Grabinski deutlich, wohin die Reise führen soll. "Die Ansage des Trainers beim Abschlusstraining am Karfreitag war für alle verständlich: Auswärtssieg."

Dabei kann Fuchs auf einen breiten Kader zurückgreifen. Bis auf Robert Rode und Ivan Ristovski, die beide nach ihren Verletzungen inzwischen wieder im Mannschaftstraining sind, stehen 18 Aktive zur Verfügung. "Ich denke, dass der Trainer bei der Aufstellung im Vergleich zur Vorwoche nicht großartig etwas verändern wird", bezieht sich Grabinski auf die mögliche Startelf. "Wir müssen uns diesmal einfach cleverer anstellen", sieht er den entscheidenden Grundgedanken zum erfolgreichen Abschneiden.

Die Germanen starten am Sonnabendvormittag mit einem gemeinsamen Frühstück in Barleben in das Osterwochenende. Nach der Partie folgt am Sonntag die Regeneration, ehe der Ostermontag womöglich den Familien gehört.