Von Klaus Renner

Neuhardenberg. Kopf an Kopf mit dem Berliner TSC behaupten sich die Gewichtheber des SSV 1884 Samswegen an der Tabellenspitze der Bundesliga-Nordgrupe. Mit dem überraschenden 756,4:712,6-Punktsieg beim Vorjahresfinalisten AC Neuhardenberg, dem dritten Erfolg im dritten Rückrundenvergleich, liegt Samswegen gleichauf mit den Berlinern und 18:3 Punkten in der (angesichts des Dopingfalls Suli) noch "unbereinigten" Tabelle auf Platz zwei.

Bester Samsweger war einmal mehr Ervis Tabaku, dessen 155,4 Punkte nach überstandener Verletzung die bisher wertvollste Leistung des Albaners für das Sextett der Bördeheber sind.

Mit der größten Steigerung wartete Steve Wohl auf. Das 22-jährige "Eigengewächs" verzeichnete mit 121 kg im Reißen, 153 kg im Stoßen, 274 kg im Zweikampf sowie 118 Punkten gleich in allen vier Kategorien persönliche Bestleistungen.

Als "Meister der Rückrunde" bezeichnete ein zufriedener Sportlicher Leiter Wolfgang Weber sein Team: "Jeder unserer Heber sollte im Stoßen einen gültigen Versuch durchbringen. Als dann unser Sieg feststand, durfte jeder steigern wie er wollte."

Samswegen: Herberg 77,5 kg Körpergewicht/140 kg Reißen/163 kg Stoßen/303 kg Zweikampf/149,0 Punkte; Wohl 78,9/121/153/274/118,0; Tabaku 91,8/154/185/339/155,4; Altmann 93,3/125/162/287/100,4; Krümmer 94,2/145/180/325/136,6; Bruse 111,8/141/165/306/97,0