Magdeburg. Vlad Hagiu hatte bereits am vergangenen Sonnabend den Zeigefinger mahnend erhoben, als er nach dem 11:7-Erfolg gegen die OSC Potsdam sogleich auf die morgige Partie gegen den Duisburger SV 98 vorausblickte. Diese Hinspiel-Niederlage (7:10) vom 27. November war nicht nur dem Trainer der Wasserball-Union Magdeburg (WUM) bitter auf den Magen geschlagen. Ilia Butikaschwili meinte danach, es wäre eine Schlappe zum richtigen Zeitpunkt gewesen. Nicht nur der Center blieb damals ohne Torerfolg, auch Lazar Kilibarda scheiterte. Das hatte es bis dato und danach nicht mehr gegeben. Morgen treten die Duisburger in der Elbeschwimmhalle (18 Uhr) zum Rückspiel der Bundesliga an.

Hagiu hat sich zuletzt darauf konzentriert, den spielerischen Rhythmus beizubehalten. Eigentlich wollte WUM ein Trainingspiel am Mittwoch gegen Waspo Hannover austragen, dazu ist es allerdings nicht gekommen, der Gegner hatte abgesagt. "Wir sind heiß auf das Spiel", weiß Frank Beiersdorf, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei WUM. Immerhin hat nur Duisburg die Magdeburger bislang bezwungen, und immerhin hatte Magdeburg selbst den größten Beitrag dazu geleistet damals – nach einer 4:1-Führung nämlich. Da darf man auf eine Revanche brennen.

Ganz sicher wird es nicht leichter als gegen den OSC. Hinter WUM, mit vier Punkten Vorsprung an der Spitze, hat sich nämlich ein Verfolgerfeld von vier Teams gebildet. Der DSV, Potsdam, Krefeld und Cannstatt tragen ihren Kampf um die Ränge zwei bis vier aus, um letztlich in die Aufstiegs-Playoffs zu rutschen. Auch Neukölln als Sechster macht sich noch Hoffnung.

Hagiu muss neben dem Langzeitverletzten Michael Knobloch auf Tim Richter verzichten. Richter wurde am vergangenen Sonnabend mit Gleichgewichtsstörungen ins Krankenhaus eingeliefert. Inzwischen ist er wieder zu Hause, aber weiterhin krankgeschrieben.