Szeged (SID/kr). Die deutschen Nachwuchskanuten haben sich beim Weltcup in Szeged mit einem Sieg und einem Podestplatz achtbar geschlagen. In Abwesenheit der deutschen Rennsport-Elite siegte der Potsdamer Kurt Kuschela in der ungarischen Kanu-Hochburg im Einer-Canadier über 5000 m hauchdünn vor Lokalmatador Kover Marton. Über die gleiche Distanz belegte die Berlinerin Debora Niche im Einerkajak Platz drei.

Die Top-Athleten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) bereiten sich derzeit in Kienbaum auf die internationale Qualifikation für die EM in Trasona (2. bis 4. Juli) sowie die WM in Posen (19. bis 22. August) vor. Der DKV-Nachwuchs nutzte den zweiten Saisonweltcup in Szeged als Härtetest für die U23-EM in Moskau (29. Juli bis 1. August).

Im Zweierkajak fuhr Niche mit Anne Knorr (Leipzig) über 1000 m als Fünfte klar an den Podestplätzen vorbei. Ähnlich erging es Jennifer Klein (Düsseldorf) über die gleiche Distanz im K1, sie belegte nach ihrem Vorlauf-Sieg im Finale Platz sechs.

Paul Mittelstedt (Neubrandenburg) fuhr im Einerkajak über 500 m auf Platz sechs, der K4 mit Torben Fröse/Kostja Stroinski/David Schmude/Robert Gleiner (Essen/Berlin/Essen/Holzheim) belegte über die doppelte Distanz ebenfallsPlatz sechs. Alle anderen deutschen Boote erreichten maximal das B-Finale.

Der Magdeburger Chris Wend, der nach einer Schulterverletzung noch nicht wieder in Bestform ist, wurde im Einer-Canadier über 200 Meter 14.