Magdeburg (ta) l Marc-Henrik Schmedt hatte das Amt zum Saisonbeginn 2010/2011 angetreten. In seiner bisherigen Amtszeit qualifizierte sich der aktuell Tabellenzehnte dreimal für den EHF-Cup sowie zweimal für das REWE FinalFour in Hamburg. Zudem konnte der SC Magdeburg den 2007 begonnenen Sanierungsprozess komplett abschließen und das aufgelaufene Negativkapital in 2015 komplett abbauen. Der SCM erhielt die Lizenz für die DKB Handball-Bundesliga nunmehr drei Jahre in Folge ohne Auflagen und Bedingungen. Marc-Henrik Schmedt ist neben seiner Tätigkeit beim SC Magdeburg aktuell auch Vizepräsident der DKB Handball-Bundesliga.

„Das Präsidium ist mit der Arbeit von Marc-Henrik Schmedt mehr als zufrieden. Wir schätzen seine ruhige und besonnene Art in der Außendarstellung des Vereins, genauso wie sein kritisches Hinterfragen und seinen Ehrgeiz. Er zählt zu den besten Geschäftsführern in der Handball Bundesliga. Die wirtschaftliche Gesundung war das erste Etappenziel unserer Zusammenarbeit und es ist die Basis, um mittel- und langfristig in der Spitze der Liga mitzuspielen. Wir stehen jetzt vor der Herausforderung, auch sportlich unseren eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Gremien des Vereins sind sich einig, dass dieses Ziel mit Schmedt als Geschäftsführer erreicht wird", begründet SCM-Präsident Dirk Roswandowicz  die Entscheidung.

Schmedt selbst bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. "Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung beim SC Magdeburg", so Schmedt. "Ich werde alles dafür tun, insbesondere die wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für den Erfolg des SC Magdeburg zu sichern und auszubauen."