Paderborn/Magdeburg l Die Otto Baskets aus Magdeburg stecken nach der fünften Niederlage in Folge weiter tief im Tabellenkeller der 2. Bundesliga Pro A. Am Sonnabend unterlag der Liga-Neuling bei den Finke Baskets Paderborn mit 92:102 (33:49). Ebenfalls bitter: Magdeburgs Distanzwerfer Martin Volf (Knie) und Larry Wright (Knöchel) verletzten sich und mussten ins Krankenhaus. Bester Werfer für die Otto Baskets war Drew James Maynard mit 22 Punkten.

Bereits zur Halbzeit hatten die Westfalen, die sich ebenfalls noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt haben, die Partie zu ihren Gunsten entschieden. Im ersten Viertel hielten die Ottos Baskets zwar gut mit (27:24), dann aber setzte sich Paderborn um 20 Punkte vorentscheidend ab. Größten Anteil daran hatte Fredi Henningsen, der sechs seiner zehn Drei-Punkte-Würfe verwandelte und 28 Punkte erzielte - 20 davon allein in der ersten Hälfte. Damit sicherte sich Henningsen die Topscorer-Krone.

Otto Baskets können verschlafenes Viertel nicht ausgleichen

"Ein verschlafenes Viertel lässt sich in dieser Liga nicht kompensieren. Das ist bitter. Und leider haben wir wieder zu viele Dreier kassiert, das ist schon deprimierend", fasste Otto-Manager Peter Bogel seine Eindrücke zusammen.

Nach der Pause versuchte Gäste-Trainer Dimitris Polychroniadis mit Auszeiten und taktischen Mitteln den Rückstand zu verkürzen, doch die Hürde erwies sich am Ende als zu groß. "Wir waren voll fokussiert, haben ein sehr gutes Spiel gemacht und unseren Plan umgesetzt. Dadurch konnten wir die nötige Spannung aufbauen und diese auch aufrecht erhalten", analysierte der erleichterte Paderborner Trainer Martin Krüger nach dem Spiel.

Mit in Paderborn dabei war Magdeburgs Neuzugang Joel Mondo. Der 1,86 Meter große Shooting Guard, zuletzt im Kader des Bundesligisten MHP Riesen Ludwigsburg, kam aber nur zu einem Kurzeinsatz.

Otto Baskets: Wright 5 Punkte, Maynard 22, Washington 17, Mondo, Drägert 14, Meyer, Woods 10, Tzakopoulos 3, Morinia 18, Seward 1, Volf 2