Magdeburg/Merseburg - Nach der Schändung des Merseburger Denkmals für Sinti und Roma hat der Landesverband der Jüdischen Gemeinden mehr Engagement gegen Rechtsextremismus gefordert. Das Mahnmal für die in der Nazizeit getöteten Menschen war von Unbekannten mit Fäkalien beschmiert worden. Solche Untaten würden immer wieder geschehen, wenn nicht endlich verstanden werde, dass Rechtsradikalismus nicht das Problem seiner Opfer, sondern der ganzen Gesellschaft sei, hieß es. In Merseburg (Saalekreis) gab es in kurzer Zeit mehrere fremdenfeindliche Attacken.