Magdeburg - Bei Verkehrsunfällen sind in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 9100 Wildtiere verendet. Das seien gut sechs Prozent mehr als in der Vorjahressaison, teilte der Deutsche Jagdverband mit. Im Fünfjahresvergleich starben rund drei Prozent weniger Rehe, Hirsche und Wildschweine auf den Straßen in Sachsen-Anhalt. Vier von fünf Wildtieren, die bei Unfällen umkommen, seien Rehe. Bundesweit werde statistisch gesehen alle zweieinhalb Minuten ein Großsäuger bei Zusammenstößen im Verkehr getötet, teilte der Verband weiter mit. Bei kleineren Tieren wie Füchsen, Igeln und Dachsen schätzen die Jäger die Zahl deutlich höher. Es gebe jedoch keine Erhebungen dazu.