Berlin - Zahnbehandlungen können sehr teuer sein, und die Krankassen übernehmen meist nur einen geringen Teil der Kosten. Viele entscheiden sich daher für eine Zusatzversicherung. Die Zeitschrift "Finanztest" hat die Angebote geprüft.

Verbraucher können bei Zahnzusatzversicherungen nach Erkenntnissen der Stiftung Warentest auf immer bessere Angebote zurückgreifen. Demnach ist ein umfassender Schutz bereits ab 13 Euro pro Monat zu haben, wie die Verbraucherschützer in der Zeitschrift "Finanztest" (Heft 8/2014) schreiben. Insgesamt hätten 55 von 189 Tarifen das Testurteil "sehr gut" erhalten. Die Zahl der sehr guten Angebote habe stark zugenommen. Daher lohne sich auch für Kunden mit einer bereits bestehenden Versicherung die Überprüfung ihres Tarifs.

Beim Zahnersatz beteiligt sich die gesetzliche Krankenkasse nur an den Kosten für eine Standardversorgung, die für jeden Befund festgelegt ist. Daher kann eine private Zusatzversicherung sinnvoll sein.

Ein Beispiel: Für eine umfangreiche Versorgung mit einem Implantat kommen auf einen "Finanztest"-Modellkunden Kosten in Höhe von 3300 Euro zu, von denen die Kasse maximal 416 Euro übernimmt. Die leistungsstärksten Zusatzversicherungen beteiligen sich dem Bericht zufolge an den Kosten mit deutlich über 2000 Euro.