Langenweddingen l Was im Jahr 2006 mit einer kühnen Idee begonnen habe, sei nun Alltagsgeschäft, verrät Torsten Schulze. Zum mittlerweile 21. Mal wird er die 7500 Kilometer lange Strecke unter die Räder nehmen, sieben Länder durchqueren und schlussendlich am Zielort Banjul in Gambia ankommen. Aber nicht mit leeren Händen und nicht allein, wie der Langenweddinger feststellt. „50 Teams aus ganz Europa werden am Start sein. Mit unserer Charity-Rallye unterstützen wir mehrere Projekte dort“, sagte Schulze vor kurzem beim Tag der offenen Tür der Grundschule Langenweddingen. Dort warb er für die Unterstützung der Aktion „Spielzeug geht auf Reisen“. Kinder aus dem Sülzetal wurden aufgerufen, nicht mehr benötigtes Spielzeug an die Mädchen und Jungen in Afrika zu verschenken.

Noch bis Montag, 22. Februar, kann das gespendete Spielzeug in der Grundschule Langenweddingen abgegeben werden. Das eingesammelte Spielzeug möchte Torsten Schulze, Vater des kleinen Edgar aus der zweiten Klasse der Grundschule, am Donnerstag, 25. Februar, in der Schule abholen. „Auch über Geldspenden der Einwohner des Sülzetals für die bedürftigen Kinder in Afrika freuen wir uns natürlich immer“, so Schulze.

Am 26. Februar erfolgt der Prolog in Dresden. Tags darauf brechen die Teams von Hohenstein zur Rallye Dresden – Dakar – Banjul auf. „Unser Reiseziel Gambia liegt an der Westküste Afrikas in der Sahelzone. Mit etwas über 11000 Quadratkilometern ist es das kleinste Land Afrikas. Es herrscht tropisches Klima mit feuchtheißer Regenzeit von Juli bis Oktober. In den restlichen Monaten herrscht Trockenzeit“, weiß Torsten Schulze. Spannend werde die fünftägige Wüstendurchfahrt, dabei sei Teamgeist gefragt. „Da werden locker sechs Liter Trinkwasser pro Kopf verbraucht“, so Schulze.