Potsdam (dpa). Die jährliche Teuerung in Brandenburg ist im März vor allem wegen deutlich gestiegener Preise für Heizöl und Kraftstoffe um 0,8 Prozent gestiegen. "Ohne die Einbeziehung der Mineralölprodukte hätte die jährliche Veränderungsrate mit nur + 0,1 Prozent deutlich niedriger gelegen", berichtet das Statistikamt am Montag in Potsdam. Im Februar betrug die Teuerung plus 0,3 Prozent und im Januar plus 0,6 Prozent. Von Februar bis März habe der Preisanstieg plus 0,3 Prozent betragen.

Im März waren Bekleidung (plus 2,1 Prozent) und Schuhe (plus 0,6 Prozent) teurer als vor einem Jahr. Positiv für die Gesamtentwicklung hätten sich Preisrückgänge für Gas (minus 18,4 Prozent), Fernwärme und Zentralheizung (minus 13,8 Prozent) sowie feste Brennstoffe (minus 6,3 Prozent) ausgewirkt. Auch die Nahrungsmittelpreise seien insgesamt verbraucherfreundlich geblieben.

Der Preisanstieg um 0,3 Prozent gegenüber Februar 2010 sei auf Anhebungen für Energie (plus 1,8 Prozent) und Nahrungsmittel (plus 1,0 Prozent) zurückzuführen. Haushaltsenergie (Strom, Gas und andere Brennstoffe) hätten sich um 0,7 Prozent verteuert (darunter Heizöl plus 3,9 Prozent), Kraftstoffe seien um 3,8 Prozent teurer geworden. "Bei den Nahrungsmitteln setzte sich der Anstieg der Gemüsepreise mit + 7,6 Prozent weiter fort", schreiben die Statistiker. Nennenswerte Preisrückgänge habe es für Beherbergungsdienstleistungen (minus 0,7 Prozent) und Miete für Ferienwohnungen (minus 0,5 Prozent) gegeben.

(Internet: www.statistik-berlin-brandenburg.de)

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