Genthin l Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes am Birkenwäldchen nimmt sichtbare Formen an. Dafür steht auch das Richtfest, das gestern Nachmittag die am Bau beteiligten Gewerke, Gäste, einige Stadträte, aber auch Mitarbeiter der SWG feierten.

Den traditionellen Spruch, um den Bau zu weihen und damit die besten Wünsche für die Zukunft sprach Zimmermeister Sebastian Schäfer vom gleichnamigen Unternehmen aus Ferchland. Sebastian Schäfer sagte am Rande des Richtfestes, sehr froh zu sein, dass eine regionale Firma wie seine die Chance erhalten habe, sich an dem Bauvorhaben zu beteiligen.

Demnächst werden die Fenster eingesetzt

Das Vorhaben steht unter einem guten Vorzeichen, denn die Arbeiten, das unterstrich SWG-Geschäftsführerin Angelika Domsgen, würden im Plan liegen. Haus II werde nunmehr winterfest gemacht, so dass die Innengewerke über Winter tätig werden können. In den nächsten Tagen werden hier bereits die Fenster eingesetzt.

Das Bauvorhaben am Birkenwäldchen wird die letzte große Investition des kommunalen Unternehmens der nächsten fünf bis zehn Jahre sein.

Die Geschäftsführerin erneuerte ihr Versprechen, wonach der Komplex Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein werde. "Der Weihnachtsbaum der Mieter steht dann schon in neuen Wohnung", sagte sie gestern wie schon bei der Grundsteinlegung.

Der moderne Wohnraum, das ist der Anspruch der SWG, solle sowohl die junge als auch die ältere Generation ansprechen.

Das kommunale Wohnungsbauunternehmen investiert in diesen Komplex 2,5 Millionen Euro, ohne dabei Mittel aus der Städtebauförderung in Anspruch zu nehmen.

Bisher liegen zirka 40 Bewerbungen vor

Auf einer Gesamtwohnfläche von etwa 1450 Quadratmetern entstehen 18 2-Raum-Wohnungen und vier 3-Raum-Wohnungen. Die Wohnungen haben einen Zuschnitt von zirka 55 bis 75 Quadratmetern.

Laut Auskunft der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft werden die Wohnungen zu einer Grundmiete kalt von sechs Euro pro Quadratmeter zuzüglich 2,50 Euro Betriebskosten pro Quadratmeter vermietet.

Das Interesse an dem modernen Wohnraum, der hier entsteht, sei unvermindert groß, gab Angelika Domsgen zur Auskunft. Für die 22 Wohnungen gebe es derzeit etwa 40 Bewerbungen, wobei zwei Wohnungen bereits vergeben seien.

Das kommunale Wohnungsbauunternehmen plant, mit einem Tag der offenen Tür die Wohnanlage den Genthinern vorzustellen.

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