Das Puppen- und Teddymuseum in Nienhagen hat eine wertvolle Spende aus Berlin bekommen. Ursula Krätsch hat Museumsleiterin Simone Schuldt 40 teilweise einzigartige Puppen zur Verfügung gestellt.

Nienhagen l Die Freude ist Simone Schuldt vom Puppen- und Teddybärenmuseum in Nienhagen deutlich anzusehen. Die Spende der Berlinerin Ursula Krätsch hat es in sich. "Wir haben insgesamt 40 Ausstellungsstücke bekommen", sagt sie im Gespräch mit der Volksstimme. "Darunter sind wirklich sehr kostbare Stücke, wie Künstlerpuppen aus der ,Ruby-Doll-Kollektion\', die echten Schmuck tragen." Es finden sich Märchen-, Kinder- und Babypuppen, die etwas für das Auge bieten. Einen Tag vor Heiligabend überraschte die Berlinerin die Museumsleiterin mit ihrer Spende. "Auf die Ausstellung mit den neuen Puppen können sich unsere Besucher schon einmal freuen", verkündet Schuldt, die für das neue Jahr interessante Ausstellungen in Aussicht stellt. "Die Übersicht über die geplanten Höhepunkte gibt es schon jetzt auf unserer Internetseite zu sehen."

Am 23. und 24. Januar steht der erste wichtige Termin für die Nienhagener im Programm. Das Museum präsentiert sich bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin am Sachsen-Anhalt-Stand. "Wir sind mit den anderen Ausstellern des Landkreises Harz an zwei Tagen bei der Grünen Woche präsent", erläutert Schuldt.

"Wir sind mit den anderen Ausstellern des Landkreises Harz an zwei Tagen bei der Grünen Woche in Berlin präsent."

Simone Schuldt, Leiterin des Puppen- und Teddybärenmuseums

Am Sonnabend, dem 15.Februar, kommt erstmals im neuen Jahr der Puppendoktor ins Museum. Er nimmt sich von 14 bis 16 Uhr der kranken Puppen an. Die erste große Veranstaltung vor Ort soll der sogenannte Ostermarkt sein, der am Sonntag, dem 6. April, ab 14 Uhr auf dem Gelände geplant ist. Am Montag, dem 21. April, heißt das Motto dann "Der verspätete Osterhase". Ab 14 Uhr sind das Museum und das Café im Bahnwagen geöffnet. Alles dreht sich an diesem Tag um das höchste christliche Fest. "Im Mai bieten wir eine Gruppenfahrt in das Käthe-Kruse-Museum in Donauwörth an", kündigt Schuldt an. Es ist auch ein Besuch der Puppenfabrik geplant. Anmeldungen für diese Reise sollten beizeiten, direkt bei uns, vorgenommen werden." Schon zu Christi Himmelfahrt, am 29. Mai, gibt es eine weitere Gruppenfahrt. Sie führt nach Sonneberg, zum Internationalen Puppen- und Teddyfestival.

Am Sonntag, dem 15. Juni, ist ein Flohmarkt auf dem Museumsgelände geplant, der um 10 Uhr beginnen soll. Wieder-um an einem Sonntag, dem 27. Juli, gibt es das Kaffeekonzert mit dem Harzer Jodlermeister Andreas Knopf und seiner Partnerin Martina Weber. "Der Besuch der beiden hat schon Tradition", so Simone Schuldt. "Die Veranstaltung erfreut sich großer Beliebtheit."

Die Jahresausstellung "Die Puppen sind los und lassen die Bären tanzen" findet vom 23. bis 24. August in Nienhagen statt. Dabei wird ein sogenannter Rebornkurs angeboten. Puppenkünstlerin Doris Stannat bietet ein Puppen-Bastelset, das die Kursteilnehmer nach eigenen Wünschen gestalten können.

Am Nikolaustag, dem 6. Dezember, findet ab 13 Uhr ein Weihnachtsmarkt statt. Zum Jahresabschluss wird am vierten Advent, dem 21. Dezember, ein Weihnachtskonzert im Bahnwagen geboten.

Weitere Informationen finden sich auf der Website www.puppenmuseum-nienhagen.de.

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