Frohe Kunde kurz vor dem Fest für die Fischbecker und Klietzer Feuerwehr: Bald können sie mit einem neuen Auto fahren.

Fischbeck/Klietz l Richtig neu sind die Feuerwehrautos zwar nicht, aber allemal besser als die "Rostlauben", mit denen sie sich jetzt begnügen müssen. Beide schon in die Jahre gekommenen Autos hatten durch die Fahrten durch das Flutwasser im Juni 2013 starken Schaden genommen. Nach langem Hin und Her gibt es nun doch 80 Prozent Wiederaufbaumittel für Ersatzbeschaffungen vom Land, 20 Prozent trägt die Verbandsgemeinde.

Die Fischbecker bekommen ein TLF - Fahrer und zwei Kameraden haben in dem Auto mit einem 2500-Liter-Wassertank Platz. "Das ist das, was wir wollten", ist Wehrleiter André Köppe froh, dass nun bald der technische Zustand wie vor der Flut hergestellt ist. Die Wehr hatte einen Tipp bekommen, dass es an der Feuerwehrschule in Sachsen ein sehr gepflegtes Tanklöschfahrzeug von Ende der 90-er Jahre gibt. "Ich bin mit Maik Mangelsdorf, Stefan Rente, Guido Neuer und meinem Sohn Marcus nach Nordhausen gefahren und wir haben uns das Fahrzeug genau angesehen." André Köppes Urteil: Passt perfekt! Das Ausschreibungsangebot war dann auch so, dass der Verbandsrat auf seiner Sitzung am Mittwoch in Hohengöhren den Zuschlag erteilen konnte. Wenn alles klappt, rollt das Auto Mitte Januar nach Fischbeck, ein paar Kleinigkeiten sind noch daran zu machen.

Nun hoffen die Fischbecker, dass das Fahrzeug im November nächsten Jahres auch im neuen Gerätehaus steht. Baustart soll im Frühling sein. Bis dahin müssen auf dem künftigen Feuerwehrgelände - dem alten Kindergarten - noch Abrissarbeiten durchgeführt werden.

Wenige Wochen länger gedulden müssen sich die Klietzer. Mitte Januar ist Submission für die Angebote, die Firmen für einen ebenfalls gebrauchten W 50 einreichen können. Auch die Klietzer haben sich verschiedene Autos angesehen. Die vier Fahrzeuge, die der Wehr zur Verfügung stehen, stammen allesamt aus den 80-er Jahren. Ihr eigener W 50 ist nach dem Flut-Sommer nicht mehr einsatzbereit, weshalb vorübergehend das Scharlibber Auto im Klietzer Gerätehaus steht. In Klietz stationiert werden soll auch die Drehleiter, die die Verbandsgemeinde zeitnah für die Rettung von Personen aus Neubaublöcken anschaffen muss.