Quarnebeck l Die Leitung der Quarnebecker Ortsfeuerwehr stand während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend turnusmäßig zur Wahl. Vorsitzender Uwe Röhl und sein Stellvertreter Maik Schindler kandidierten erneut, Gegenkandidaten gab es keine.

In geheimer Wahl gaben die Feuerwehrleute ihr Votum ab. Auf Uwe Röhl entfielen 15 Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen, für Maik Schindler votierten 16 Feuerwehrleute bei zwei Enthaltungen. Mit der Wahl bestand zudem die Möglichkeit, einen von vier Veranstaltungsvorschlägen für dieses Jahr zu favorisieren. Elf Kameraden entschieden sich für eine Kremserfahrt, sechs für einen Kameradschaftsabend und zwei für einen Buga-Besuch.

Zuvor berichtete Gerätewart Gerhard Richter von einem ruhigen Jahr 2014 für die Quarnebecker Wehr. "Bei der Überprüfung der Ausrüstung traten keine größeren Mängel auf. Auch bei der Winterfestmachung war das so", sagte er. Lediglich ein Reifen des Fahrzeuganhängers verliere Luft.

Sicherheitsbeauftragter Christoph Fäsche informierte über Belehrungen, eine Kontrolle der Unterflurhydranten und einen Wassereinbruch, dessen Folgen beseitigt werden mussten.

Zu wünschen übrig lässt laut Uwe Röhl die Beteiligung an den Sonntagsausbildungen. "Freitags sind die Ausbildungen dagegen gut besucht", informierte er in seinem Bericht. Festgestellte Mängel an den Hydranten sind an die Stadt übermittelt worden. So schlecht wie nie war die Beteiligung der eigenen Leute an der Ganztagsausbildung mit den Wenzer und Trippiglebener Kameraden in Quarnebeck. Als durchwachsen wertete Uwe Röhl die Resonanz der Quarnebecker bei Feuerwehrfesten.

Einsätze hatten die Quarnebecker 2014 nur einen im November bei einem Unfall in Trippigleben. Dafür waren sie im Dorf umso aktiver. Sie stellten den Maibaum auf, organisierten das Verbrennen der Weihnachtsbäume und das Osterfeuer. 2015 will Uwe Röhl die Ausbildung der Feuerwehrleute intensivieren. "Auch auf dem neuen Fahrzeug, das Wenze bekommen wird", sagte er.

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