Mit 110 teilnehmenden Mannschaften aus der gesamten westlichen Altmark war das Regionalfinale der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour am Montag in Beetzendorf ein voller Erfolg. Knapp die Hälfte der Teams hat sich für das Landesfinale qualifiziert.

Beetzendorf l Schon zu Beginn des Regionalfinales der Fairplay-Soccer-Tour am Montagnachmittag in Beetzendorf war klar, dass die Teilnehmerzahl vom Vorjahr in Salzwedel zumindest wieder erreicht werden würde. Allein 76 Teams aus den Altersklassen 6 bis 13 hatten sich angemeldet, um in den vier aufgebauten Courts (Feldern) auf Torejagd zu gehen. "70 Teams haben wir sonst im Schnitt in einer gesamten Tour, insofern ist die Resonanz hier wirklich klasse", freute sich Ex-Fußballprofi und Champions-League-Gewinner René Tretschok, der die Veranstaltung der Deutschen Soccer-Liga mit seinem Fußballzentrum unterstützt. Am späten Nachmittag kamen noch einmal 34 Teams der Altersklassen ab 14 Jahre hinzu, so dass am Ende eine Gesamtzahl von 110 Mannschaften stand, die aus der gesamten Altmark angereist kamen.

Bei den Spielen ging es nicht nur um Siege und Tore. "Der Fair-Play-Gedanke steht absolut im Mittelpunkt", betonte Tourleiter Marcus Frey bei der Begrüßung. So wurde jede Unsportlichkeit auf dem Feld mit dem Abzug von zwei Fair-Play-Punkten bestraft. Geschah dies dreimal in einem Spiel, bekam der Gegner den Sieg zugesprochen. Am Ende jeder Partie werteten beide Mannschaften gemeinsam mit den Teamern das Spiel am grünen Tisch aus.

Die 22 besten Teams aller Altersklassen schafften den Sprung ins Landesfinale, das am kommenden Sonntag in Magdeburg stattfindet. Dazu kommen jeweils die fairsten Mannschaften, so dass die Altmark insgesamt mit 54 Teams im Rennen ist.

René Tretschok, der am Montag fleißig Autogramme und den einen oder anderen Tipp an den Nachwuchs gab, zeigte sich begeistert von den Bedingungen in Beetzendorf. "Ich bin selbst Straßenfußballer gewesen, aber so etwas hatten wir natürlich nicht. Wir haben uns die Tore noch selbst gebaut", erzählte er. Auffallend sei, dass sehr viele Mädchen fußballerisches Talent hätten. Aber ansonsten komme es beim Streetsoccer weniger auf individuelles Können als auf die mannschaftliche Geschlossenheit an.

Für die Teams, die am Sonntag in Magdeburg dabei sind, heißt das große Ziel jetzt Prora. Dort auf der Insel Rügen wird vom 30. Juli bis 2. August der Deutsche Meister im Streetsoccer ermittelt. Zudem locken vier tolle Tage mit Sonne, Meer und Party. "Und vielleicht haben wir am Ende unser Ziel geschafft, die 15000-Teilnehmer-Marke zu knacken", hofft René Tretschok.

   

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