Sülldorf l Anders als im Harz tanzen die Hexen und Teufel in Sülldorf nicht in der Walpurgisnacht, sondern erst ein paar Wochen später. Die Mitglieder des örtlichen Heimatvereins hatten in diesem Jahr zum ersten Mal die Idee, eine Hexennacht zu veranstalten. Deshalb waren sie auch hocherfreut, dass sich nicht nur kleine Gäste ermutigen ließen, Hexen- und Teufelskostüme überzustreifen, sondern auch einige Erwachsene.

Nicht nur die Dekorationen an den einzelnen Ständen, sondern auch die abwechslungsreichen Angebote konnten sich sehen lassen. So herrschte in der Hexenflugschule richtig Andrang. Schließlich will mit Besen, Schrubber oder Staubsauger zu fliegen und auch einiges, was Hexe können muss, gelernt sein. Letztlich bekam aber jeder den Hexenführerschein und konnte gleich zum nächsten Stand weiterfliegen. Engelsrufer zu basteln war ebenso beliebt wie eine Leckerei aus der Hexenspelunke zu naschen oder einen Sülzeteufel und eine Talhexe zu erwerben. Letztere hatten die Mitglieder des Vereins ebenso wie die Dekorationen für das Fest im Vorfeld gebastelt. Als es schummerig wurde, startete die Gruselwanderung zum Abschluss.

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