Bretsch (fsc). Traditionell zum Jahresbeginn trafen sich am Mittwoch die Mitglieder des "Ponyzuchtvereins Altmark" – Vorsitzender Arnold Ollendorf – und des "Pferdezuchtvereins Altmark-Osterburg" – Vorsitzender Dr. Henning Horzetzky – im Gasthof Bretsch. Dieser Klönabend erfuhr in diesem Jahr seine 17. Auflage.

Nachdem man in einer Schweigeminute der inzwischen verstorbenen Zuchtfreunde gedacht und die runden beziehungsweise "halbrunden" Geburtstage von Vereinsmitgliedern beifällig aufgenommen hatte, gab Arnold Ollendorf einen Überblick über die Zuchtleistungen des vergangenen Jahres. "Um hier Erfolge zu erzielen, müssen die Züchter zuchtstarke Vatertiere einsetzen. Und diese Forderung setzten die Züchter auch in die Tat um und konnten an die Ergebnisse von 2009 anknüpfen."

Der Vorsitzende nannte Beispiele: Bei der Körung in Prussendorf am 31. Januar bekamen zwei Merens-Hengste, einer alten Bergpferderasse aus den französischen Pyrenäen, von Astrid Hintze das Prädikat gekört und einer von ihnen die Siegerschärpe. Im Mai erfolgte in Krumke die Eintragung von Stuten aller Kleinpferderassen ins Zuchtbuch und im August deren Prüfung. Bis auf eine Stute waren sie bei der Staatsprämienschau in Magdeburg erfolgreich. Die Fohlendressur sei ebenfalls ein Erfolg gewesen, berichtete Ollendorf, der sagte: "Die guten Leistungen setzten sich während des Championats in Prussendorf fort. So erreichten beispielsweise Sieger- und vordere Plätze für ihre Tiere die Familien Schaper, Beyer, Hintze, Axel Schulz und Kurt Tannhäuser vom Hof Rudolphital bei Sanne. Die Leistungsprüfung im Fahren wurde von zwölf Stuten der Kleinrassen absolviert. Bei der Mitteldeutschen Kaltblut-Körung stellte Jürgen Schulz aus Wernstedt den Sieger-Hengst." Bei der Leistungsprüfung der Kaltblutstuten, die allesamt in sehr guter Verfassung gewesen seien, hatte Dr. Jürgen Böhm aus Meßdorf den besten Zuchterfolg. Die Liste der guten bis ausgezeichneten Leistungen könnte man noch weiter fortsetzen.

Deshalb dankte Ollendorf allen Züchtern und Veranstaltern, die mit den Zuchterfolgen das Ansehen beider Vereine im Land und darüber hinaus weiter gefestigt hätten. Dank gelte auch Hartmut Muhl und Sascha Wunderlich für die Lehrgangsleitung während der Ferien in den Disziplinen Sulky, Zweispänner und Mehrspänner.