Ein Brand wütete am frühen Ostermontag im Osterburger Biesebad. Er legte das Biese-Café in Schutt und Asche. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf rund 250000 Euro.

Osterburg. Viele Osterburger führte ihr gestriger Ostermontagsspaziergang zum Biesebad, hatte sich doch die Kunde vom nächtlichen Brand auf dem Areal wie ein Lauffeuer ausgebreitet. Sie erblickten ein ausgebrannte Biese-Café.

Das Unheil war zu nachtschlafender Zeit über die Biesestadt hereingebrochen. Um 1.05 Uhr informierte ein erster Anrufer die Rettungsleitstelle über das Feuer. Umgehend wurde die Osterburger Wehr alarmiert, die mit sechs Einsatzfahrzeugen und 21 Brandbekämpfern ausrückte und den Kampf gegen das Flammenmeer aufnahm.

Die Löscharbeiten gestalteten sich nicht einfach, wie Wehrleiter Sven Engel schilderte. Da der Weg zum Bad einen zu engen Kurvenradius für die Löschfahrzeuge besitze, so Engel, konnte die Technik nicht bis unmittelbar ans Gelände fahren. So verlegtten die Brandbekämpfer von Hydranten rund 1000 Meter Schlauchleitungen. "Die Brandbekämpfung erfolgte über sechs Strahlrohre gleichzeitig. Ein Totalverlust des Gebäudes konnte aber nicht verhindert werden" so Engel.

Er ist aber froh, dass keine Kameraden verletzt wurden. Immerhin explodierten während der Löscharbeiten, die bis gegen 6 Uhr andauerten, drei Propangasflaschen. Der Wehrleiter attestierte seinen Mitstreitern eine gute Arbeit. Sauer reagierte er hingegen auf einige Zuschauer des Flam-meninfernos. Sie hätten die Arbeiten gestört und mit unangebrachten Kommentaren aufgewartet, kritisierte Engel.

Inzwischen haben Brandermittler ihre Arbeit aufgenommen. Ihr Ergebnis, das die Biesestädter mit Spannung erwarten, steht noch aus.