Das Budget, das der Verbandsgemeinderat für den Bereich Feuerwehren im Vorjahr erstmals zur Verfügung stellte, sei eine gute Sache. Das sagte Verbandsgemeinde (VG)-Wehrleiter Bert Juschus in Dähre.

Dähre l "Durch das Budget wussten wir, wie viel wir anschaffen konnten", sagte Bert Juschus während der Jahreshauptversammlung der Dährer Wehr. Dies mache es möglich, dass in jedem Jahr ein neues Fahrzeug gekauft werden könne. "In diesem Jahr wird dieses nach Jübar gehen. Dort wird es für die technische Hilfeleistung benötigt", erklärte der VG-Wehrleiter. Das Augenmerk liege auf der Erneuerung der Tanklöschfahrzeuge. "Wir wollen in vier Jahren damit durch sein", sagte Bert Juschus. Auch die Gemeinde Dähre benötige unbedingt ein solches modernes Fahrzeug, beantwortete er eine Frage der Anwesenden.

Die VG konnte im Vorjahr "dank eines super Angebotes der Fahrschule" sechs Kameraden den Lkw-Führerschein finanzieren. Diese hätten sich verpflichtet, sich in den Wehren zu engagieren.

Der im Vorjahr gekaufte Einsatzleitwagen sei nur zum Teil in Betrieb: Das Landesverwaltungsamt habe bislang die Updates für die neuen Funkgeräte nicht zur Verfügung gestellt. Das solle in den nächsten 14 Tagen passieren. "Bis 2015 werden wir weitere 50 Handfunksprechgeräte erwerben, weil das Funken digital und analog parallel nicht geht", sagte Bert Juschus. Die Sirenensteuerung werde auf die Digital-Frequenz umgestellt. "Ab Februar wird es nur noch einmal monatlich im kompletten Kreis eine Sirenenprobe geben", informierte er.

Der VG-Wehrleiter teilte mit, dass die VG die Klage in Sachen Feuerschutzsteuer gegen das Landesverwaltungsamt gewonnen habe. Für 55 Kameraden sei der Anteil nicht berechnet worden, obwohl sie nachweislich aktiv seien. Jetzt müssten 600 Euro nachgezahlt werden. "Es ist zwar nicht viel Geld, aber wir können nicht alles auf uns sitzen lassen", erklärte er. Das Brandschutzgesetz werde übrigens demnächst wieder geändert. Die Altersgrenze (65Jahre) für den aktiven Dienst solle gestrichen werden, berichtete Bert Juschus.