Schönebeck (dw) l 6,1 Kilometer lang soll der neue Abfanggraben an der Ortsumgehung Schönebeck werden. In ihm soll das Wasser aus dem Elbe-Saale-Winkel und aus Bördeland, aber auch aus Brumby, abgefangen und vor Schönebeck in die Elbe geführt werden. Rund 3 Millionen Euro kostet das Vorhaben, zu dem auch eine Tiefendrainage, ein Siel und ein Schöpfwerk gehören. Die Stadt müsste einen Anteil von rund 250 000 Euro selbst tragen. Diese Summe will sie sich mit Bördeland, Calbe, Barby und Staßfurt teilen. Dazu hat OB Bert Knoblauch jetzt Gespräche aufgenommen. Die Skepsis ist groß, sehen die Nachbarn nicht alle den Nutzen für sich. Unterdessen drängt das Land auf eine Einigung. Die Planer wollen Nutzen und Sinn des Grabens am 31. März vorstellen. Ende April will das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen-Anhalt informiert werden. Die Stadt sendet klare Signale an das Land: Das Geld für den Graben ist im Haushaltsplan für das laufende Jahr eingestellt. Der Stadtrat soll in einem Grundsatzbeschluss dem Graben zustimmen.