Staßfurt. Die Stadtverwaltung ist mit der Arbeit der Hundepension Am Spring in Gröningen zufrieden. " Die Dienstleistung, die für die Stadt erbracht wird, ist einwandfrei und weist keine Mängel auf ", sagt Oberbürgermeister René Zok. Das Unternehmen ist in der Verwaltungsgemeinschaft Staßfurt mit der Verwahrung von Fundtieren beauftragt. Immer wieder gerät die Hundepension Am Spring beim Tierschutzverein Staßfurt und Umgebung in die Kritik, zuletzt bei der Jahreshauptversammlung. In ihrem Bericht rügte Vereinsvorsitzende Ursula Sittig vor allem die Versorgung der Tiere, die Pf ege und die Unterbringung in entsprechenden Räumen.

Sittig berief sich in ihren Ausführungen auf die Vorgaben des Tierschutzgesetzes und Empfehlungen des Landesverwaltungsamtes von Sachsen-Anhalt und forderte von der Stadt ein Einlenken ( Volksstimme berichtete ).

Alle Auf agen in

der Pension erfüllt

Bedarf dafür sieht Oberbürgermeister Zok nicht. " Die Frage der Darstellung und Bewertung beruht immer sehr stark auch auf Sichtweisen ", so der Stadtchef vor dem Finanzausschuss, aus dem erneut eine Anfrage nach der Berichterstattung kam. Entsprechenden Hinweisen des Tierschutzvereins sei man in der Verwaltung nachgegangen.

Hier wie auch im Landesverwaltungsamt sehe man alle gesetzlichen Aufagen in der Gröninger Hundepension erfüllt. So stehe der Arbeit des Unternehmens für die Verwaltungsgemeinschaft nichts im Wege, meint Zok und betont vor allem die Flexibilität, die Qualifzierung und auch die Beratungstätigkeit durch die Mitarbeiter der Gröninger Hundepension, geht es um Fundtiere. Schwierig, so der Oberbürgermeister, sei aber, dass noch Gröningen im Landkreis Börde Standort des Dienstleisters ist, der für Staßfurter so schwer zu erreichen sei. Das war auch eine Kritik des Tierschutzvereins.

Ausschreibung soll

Vergleich ermöglichen

Die Dienstleistung Verwahrung von Fundtieren wird in der Stadt mit der Bestätigung des aktuellen Haushaltes noch einmal neu aufgerollt. Es wird zu neuen Ausschreibungen kommen, an denen sich die Tierheime in Aschersleben und Schönebeck beteiligen sollen.

Damit erfüllt das Rathaus auch einen Wunsch der Tierschützer. " Wir haben so eine Übersicht über das Leistungsangebot, über die Rahmenbedingungen in den Tierheimen und -pensionen und über Preise ", erklärt Zok. Im Oktober müsse der Staßfurter Verwaltungsgemeinschaftsausschuss, der noch bis Jahresende für die Gefahrenabwehr zuständig sei, über die Vergabe der Dienstleistung bef nden. " Der politische Wille entscheidet dann, was wir wollen und was es kosten soll. "