Staßfurt. Der Arbeitseinsatz am Sonnabendvormittag, zu dem Staßfurts Oberbürgermeister René Zok ( parteilos ) aufgerufen hatte, ist nur auf eine geringe Resonanz gestoßen. Denn es hatten sich einschließlich des Stadtoberhauptes ganz wenig Bürger an den vereinbarten Treffpunkten eingefunden.

" Ich will nicht nur über Ordnung und Sauberkeit reden, sondern auch aktiv etwas dafür tun ", begründete Zok seine Teilnahme. Mit dem Arbeitseinsatz am Sonnabend habe man die Grundlage geschaffen. Er hoffe nun, dass Staßfurt sauber bleibt. Zok, der auch schon im vergangenen Jahr mit von der Partie war, sagte, er hätte sich eine größere Beteiligung gewünscht.

Diese Aktionen seien notwendig, um die Natur vom achtlos weggeworfenen Müll zu befreien, denn sie kann Fahrradrahmen und anderen Unrat nicht verarbeiten, sagte Doris Brückner vom Grünf ächenamt der Stadt. Und ihre Tochter Julia sorgte sich besonders um die Katzen, die sich an den vielen Glasscherben die Pfoten aufschneiden können. Bereits im Vorfeld seien rund 60 bis 70 Kleingärtner und rund 300 Schüler der Stadt im Einsatz gewesen, um das Umfeld ihrer Anlagen vom Unrat zu befreien, sagte Brückner. Auch der Hundesportverein habe sich engagiert.

" Der Ortsteil Neundorf hat in diesem Jahr zum ersten Mal mitgemacht ", teilte Brückner mit. Damit spielte sie auf den Arbeitseinsatz einer Bürgerinitiative an, die sich am Freitagnachmittag unter dem Motto " Auf die Bäume ihr Tiere, der Park wird geharkt " am diesjährigen Frühjahrsputz von Stadt und Kreis beteiligten.