Arneburg (dsc). 9000 Besucher kamen am Wochenende in die Elbestadt, um beim 15. Altmärkischen Heimatfest in Arneburg dabei zu sein. "Das ist ein gutes Ergebnis, auch wenn wir mit mehr Besuchern gerechnet haben", erklärte gestern Bürgermeister Lothar Riedinger. Er begründete die geringeren Besucherzahlen mit Veranstaltungen in anderen Orten zur selben Zeit. So gab es ein Oldtimertreffen in der Altmark und Riedinger verwies auf das Hanseparkfest in Tangermünde.

Von einem gelungenen Fest können die Organisatoren aber dennoch sprechen. Und das vor allem mit Blick auf die Bilanzen. Zwar liegt die komplette Abrechnung über das Altmärkische Heimatfest noch nicht vor, da noch nicht alle Rechnungen eingegangenen sind, aber der Bürgermeister sicherte bereits zu, dass für die Stadt keine weiteren Kosten entstanden sind. "Ich gehe davon aus, dass die Einnahmen und die Mittel aus dem Sponsoring zur Kostendeckung reichen werden. Die Stadtkasse wird also nicht zusätzlich belastet", so ein erstes Fazit des Stadtoberhauptes.

Zufrieden ist Riedinger auch darüber, dass das Fest ohne große Ausschreitungen und ohne Beschwerden über die Bühne gegangenen ist. Seinen Dank spricht er in diesem Zusammenhang dem Eigenbetrieb der Stadt aus, der gut organisiert für die Ordnung im Stadtgebiet sorgte und beispielsweise leere Plastikbecher einsammelte. Unterstützung gegen einen geringen Obolus erhielt die Stadt von der Hansestadt Stendal. "Am frühen Sonntagmorgen fuhr die Kehrmaschine der Stadt Stendal durch Arneburg. Das hat alles gut geklappt", berichtete Riedinger.

Sachsen-Anhalt-Tag im Jahr 2015 in Arneburg?

Danke sagte Riedinger allen Mitwirkenden, Organisatoren und Sponsoren. Allein beim Umzug waren 450 Darsteller dabei. Nicht inbegriffen die Helfer, die die Wagen schmückten oder Kostüme beziehungsweise Wimpel nähten. Übrigens hingen rund 3,5 Kilometer Wimpelkette in der Stadt.

Das Angebot der Festaktivitäten war sehr groß. Und nicht nur den Gästen schienen diese zu gefallen. So konnte Lothar Riedinger gestern im Volksstimme-Gespräch berichten, dass Einwohner ihm sagten, dass die Stadt jetzt auch den Sachsen-Anhalt-Tag ausrichten könne. Eine verbindliche Aussage gab der Bürgermeister dazu allerdings nicht ab. 2015 feiert die Stadt ihren 1090. Geburtstag. Vielleicht ein treffendes Ereignis, um ein solches Fest auszurichten?

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