Drei Tage feierten die Steinfelder am Wochenende das 800-jährige Bestehen ihres Dorfes. Als erstes Fazit bleibt zweifelsohne, dass sich die monatelange Vorbereitung gelohnt hat. Zwischen dem Fackelumzug am Freitag und dem gemütlichen Ausklang am gestrigen Nachmittag boten die Steinfelder sich und ihren Gästen ein abwechslungsreiches Programm.

Steinfeld. Die Steinfelder können auf ein gelungenes Dorfjubiläum zurückblicken. Am Wochenende feierten sie das 800-jährige Bestehen der Ortschaft, und dank der Beteiligung etlicher freiwilliger Helfer war es ein großes Fest der Steinfelder für die Steinfelder ( und ihre Gäste ). Eines freute Rosemarie Fahrenkampf, die den organisatorischen Hut für das Dorfjubiläum auf hatte, ganz besonders : " Es haben sich sehr viele Bürger in die Vorbereitung mit eingebracht, die ansonsten in keinem der Steinfelder Vereine organisiert sind ", so Fahrenkampf. Das machte am Ende auch den gemeinschaftlichen Erfolg des dreitägigen Dorffestes aus.

Mit kräftiger Unterstützung der Steinfelder Jagdhornbläser eröffnete Bürgermeister Jochen Schulz am Sonnabend im großen Festzelt das dreitägige Dorffest. Die Festrede hielt Verwaltungsleiterin Verena Schlüsselburg. Im Anschluss fiel der Startschuss zum " 1. Steinfelder Klingsteinlauf ".

Die Veranstalter versprachen vor dem Volkslauf, dass es " garantiert einen neuen Streckenrekord geben wird ". Für die 5, 6 km vom Schützenplatz zum Findlingspark in Darnewitz und wieder zurück benötigte Henning Friebus aus Badingen 23 Minuten. Auch wenn es eigentlich nicht um die schnellsten Zeiten ging, so setzte Friebus damit zumindest eine Premieren-Marke.

Freitagabend wurde das Dorfjubiläum mit Fackelumzug, Lagerfeuer und Tanz eingeläutet. Ein kleiner Höhepunkt war das Feuerwerk. " Es war herrlich anzuschauen ", schwärmte Jochen Schulz. " Zahlreiche Kinderaugen haben geleuchtet ", bestätigte Rosemarie Fahrenkampf.

Am Sonnabend standen weiterhin Ehrungen von engagierten Bürgern, die Stendaler Rolandmusikanten und Tanz für Jung und Alt auf dem Programm. Auf dem Festgelände schauten mit Lisa Köhn und Gerhard Mahnke auch die beiden ältesten Steinfelder vorbei.

Am dritten Tag stand nach dem Gottesdienst der Schauangriff der Feuerwehren auf dem Programm. Steinfelds Wehrleiter Andreas Budde konnte hinter dem Wäldchen insgesamt acht Feuerwehren aus der Nachbarschaft begrüßen. Für großes Interesse sorgte gestern Vormittag die Vorführung alter Handdruckspritzen, verbunden mit unterhaltsamen Anekdoten der Beteiligten.

Mit einer gemütlichen Kaffeetafel klang gestern Nachmittag das Dorffest anlässlich des 800-jährigen Bestehens von Steinfeld aus. An allen drei Tagen sorgten Fahrgeschäfte, Handwerker und Händler für ein unterhaltsames Markttreiben auf dem Steinfelder Schützenplatz. Zudem hatte der Wettergott, bis auf kleine Schauer am Freitagabend, mit den Steinfeldern ein Einsehen. Die Organisatoren können auf ein gelungenes Dorfjubiläum zurückblicken.