Es ist schon etliche Monate her, dass Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern auf einen fehlenden Platz für Skateboarder in Langenweddingen aufmerksam machten. Nun wird es wieder Frühling. Längst haben die Jungen und Mädchen ihre Skateboards herausgekramt. Doch noch immer ist kein Platz gefunden. Jetzt aber scheint Bewegung in diese Sache zu kommen.

Langenweddingen. Seit einem Vororttermin mit den Jugendlichen sind wieder Monate ins Land gegangen. Im vergangenen Jahr hatten sich Eltern, Jugendliche und der Ortschaftsrat genau dort getroffen, wo die Jungen und Mädchen gern ihrem Hobby – dem Skateboarden – frönen, am alten Gewerkschaftshaus.

Die Langenweddingerin Susanne Schott hatte sich schon damals im Namen der Jugendlichen, zu den Skateboardern gehören auch ihre Söhne, stark gemacht und auf das Problem aufmerksam gemacht. Ortschaftsrat Andy Lankow hatte zwischenzeitlich vorgeschlagen, eine gemeindeeigene Fläche neben dem Sportplatz (Ecke Lange Straße/Am Prödel) zu reaktivieren. Jetzt, wo das Frühjahr naht, hakte Susanne Schott nach, was aus dieser Idee geworden ist. Inzwischen ist bekannt, dass die Fläche zwar ausreichend groß, aber für das Skateboarden aufgrund starker Unebenheiten derzeit ungeeignet ist.

Am Montagabend fand erneut eine Zusammenkunft von Eltern, Jugendlichen, Vertretern des Ortschaftsrates wie Andy Lankow und Norbert Dregger sowie mit dem CDU-Landtagskandidaten Kay Barthel statt.

Er hat Kontakt mit einem Magdeburger Bauunternehmen aufgenommen, welches die Fläche mit einer Asphaltbetondeckschicht versehen würde. Die Arbeiten sollen erfolgen, sobald die Witterung es zulässt und ein notwendiger Beschluss durch den Gemeinderat gefasst wurde.

Im Ergebnis der Zusammenkunft am Montagabend wurde vereinbart, dass die Eltern zusammen mit den Jugendlichen ihre Ideen und Wünsche zusammenfassen und eine Zuarbeit leisten. Diese Informa- tionen werden dann in einen Antrag für den Gemeinderat eingearbeitet. Dieser Antrag soll dem Rat im April vorgelegt werden.

"Insbesondere Fragen der Zufahrt für besagtes Grundstück, die Umzäunung und Sicherung des Grundstückes und eine entsprechende Widmung der Fläche als Spielfläche sind in diesem Zusammenhang zu klären", berichtet Kay Barthel nach der Zusammenkunft.

Details noch zu klären

"Weitere Details können nach Vorlage des Beschlusses in einem nächsten Ortstermin besprochen werden. Einige der anwesenden Eltern haben sich bereit erklärt, die Gesamtfertigstellung zu begleiten und bestimmte Arbeiten in Eigeninitiative durchzuführen. Ich bin ziemlich optimistisch, dass die Sache so dann auch funktionieren wird, wenn der Gemeinderat mitspielt. Der Antrag wird dann schnellstmöglich durch die CDU-Fraktion über den Ortschaftsrat in den Gemeinderat eingebracht", war von Kay Barthel weiter zu erfahren.