Die Blankenburger wählen am Sonntag, 22. März, einen neuen Bürgermeister. Im Vorfeld fühlt die Volksstimme gemeinsam mit den Lesern den Kandidaten auf den Zahn, möchte wissen, wie sie die Stadtentwicklung voranbringen und Probleme lösen wollen.

1 Wie bewerten Sie die Anstrengungen zum Erlangen des Heilbad-Status`?

Heiko Breithaupt (CDU): Ich sehe es so, dass wir uns entscheiden müssen, ob wir künftig Heilbad sein wollen. Wenn wir dies bejahen, müssen wir auch die Voraussetzungen schaffen. Die Anstrengungen sind grundsätzlich richtig, um für eine derartige Entscheidung eine Basis zu schaffen.

Philipp Eysel (SPD): Diese Anstrengungen haben der Stadt bisher viel Geld gekostet, aber wenig Nutzen gebracht. Die Zeiten des klassischen Bädertourismus sind Geschichte. Ich halte es für sinnvoller, einen niedrigeren kurörtlichen Status anzustreben, statt weiterhin mit Steuermitteln Projektentwickler "glücklich zu machen". Dieses Geld sollte besser dazu verwendet werden, die Kostenbeiträge für die Kinderbetreuung stabil zu halten.

Maik Hoffmann (Einzelbewerber): Der Erhalt des Heilbadstatus hatte sich mit dem Neubau der Teufelsbadfachklinik in der Oesig und dem Zerfall des ehemaligen Teufelsbades in der Albert-Schneider-Straße eigentlich schon erledigt. Zu einem Heilbad gehört ein bisschen mehr als nur Moor.

Frank Wermuth (Die Linke): Der Heilbad-Status ist nur vorläufig anerkannt. Obwohl wesentliche Bedingungen erfüllt sind, fehlt es vor allem am Kurmittelhaus. Die bisher von der Stadt präsentierten "Investoren" waren unsolide. Eine schnelle Lösung ist im Moment nicht möglich. Dennoch ist der Heilbad-Status für unsere Teufelsbadklinik und für die gesamte Stadtentwicklung wichtig.

   

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